Fruchtblase viel zu früh geplatzt! Risiko-Geburt bei Vanessa (18) in Chemnitz

Chemnitz - Die 18-jährige Vanessa und ihr Freund Maximilian erwarten in Chemnitz ihr erstes Kind. Doch bereits in der 30. Schwangerschaftswoche platzte die Fruchtblase! Viel zu früh für eine Geburt - eine schwierige Situation und eine Belastung für das junge Paar.

Im Klinikum Chemnitz wird die kleine Fiona auf die Welt kommen.
Im Klinikum Chemnitz wird die kleine Fiona auf die Welt kommen.  © Kristin Schmidt

Um die 3000 Babys kommen in Chemnitz jährlich zur Welt. Ungefähr die Hälfte davon am Klinikum Chemnitz. Und hier soll auch das erste gemeinsame Kind von Vanessa (18) und Maximilian aus Chemnitz auf die Welt kommen, die sich von der RTLZWEI-Show "Die Babystation" begleiten ließen.

Vanessa ist erst in der 30. Schwangerschaftswoche, doch das Kind muss bereits jetzt geboren werden. Grund dafür ist ein vorzeitiger Fruchtblasensprung: "Die Fruchtblase ist gesprungen, als ich aufstehen wollte, und dann bin ich ins Krankenhaus gegangen. Dort hatte sich der Test auf Fruchtwasser eben bestätigt, und dann bin ich seit fünf Wochen hier", erzählt die werdende Mama.

Die offene Fruchtblase ist ein gesundheitliches Risiko für das Ungeborene, es besteht eine Infektionsgefahr! Daher muss die 18-Jährige auch Antibiotika nehmen.

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Die Entbindung steht nun also kurz bevor. Laut Oberarzt Jörg Stolle (47) ist das Risiko für eine Infektion höher als der Schaden der Frühgeburt. Ein weiteres Problem erläutert Jörg Stolle: "Das Kind ist ein etwas kleineres Kind, das eine leichte Versorgungsstörung hat von der Plazenta her."

Kann das Kind auf normalen Wege entbunden werden oder muss ein Kaiserschnitt durchgeführt werden? Das junge Paar wünscht sich eine spontane Geburt.

Frühchen Fiona kommt zur Welt

Vanessa (18) und Maximilian freuen sich auf ihr erstes gemeinsames Kind.
Vanessa (18) und Maximilian freuen sich auf ihr erstes gemeinsames Kind.  © RTLZWEI

Vanessas Freund Maximilian ist in der 9. Klasse, als die beiden sich vor vier Jahren in der Schule kennenlernen. Aus anfänglich besten Freunden wird ein Liebespaar und Vanessa wird unverhofft schwanger: "Es war ein Wunschkind, aber halt erst später. Wir haben immer gesagt, wir wollen Kinder, aber ich hab halt auch gesagt, ich will erst meine Ausbildung zu Ende bringen und dann mal noch ein Jahr oder zwei arbeiten und dass man auch 'ne finanzielle Absicherung hat. Aber kam alles bissl anders als geplant."

Im Umfeld der beiden gab es zuerst großes Staunen über die frühe Schwangerschaft, aber nun freuen sich alle mit den beiden auf die bevorstehende Zeit als Eltern.

Auch Max ist voller Vorfreude auf das Kind: "Das ist eine Freude, die kann ich gar net ausdrücken, das ist einfach wunderschön!"

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Chemnitz Socken-Demo in der Chemnitzer Innenstadt

Bei der Einleitung der Geburt ist das Pärchen sehr aufgeregt. Als die Wehen stärker werden, holt die Hebamme den Oberarzt dazu, denn es handelt sich um eine Risiko-Geburt. Doch Jörg Stolle kann Entwarnung geben, die Herztöne des Babys sind in Ordnung. Einer natürlichen Geburt steht also nichts mehr im Wege.

Als das Frühchen Fiona auf der Welt ist, darf der frischgebackene Papa Max die Nabelschnur durchtrennen. Er ist überglücklich: "Es ist schon der schönste Tag in meinem Leben, definitiv." Fiona wird nun auf der Intensivstation überwacht.

Wie klein Fiona ist und wie wenig das Mädchen wiegt, seht Ihr am heutigen Mittwoch ab 22.15 Uhr bei "Die Babystation - Jeden Tag ein kleines Wunder" auf RTLZWEI oder schon jetzt auf Abruf bei RTL+.

Titelfoto: RTLZWEI

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