Mega-Projekt in Chemnitz: Diese riesige Skatehalle eröffnet bald

Chemnitz - Skateboarder und Co. aus Chemnitz und Umgebung dürfen sich freuen: Am 13. Juni eröffnet die neue Skatehalle in der Schönherrfabrik. Seit Herbst 2025 arbeitet die Firma Schneestern an der modernen Alternative zur maroden Skatehalle "Druckbude". Nun nimmt sie langsam Gestalt an.

Die neue Skatehalle auf dem Areal der Schönherrfabrik nimmt Formen an. Derzeit laufen Arbeiten an den Skateelementen im Inneren der alten Lagerhalle. Die zwei "Bowls" sind bereits fertiggestellt.  © Kristin Schmidt

Für Skateboarder, BMX-Fahrer, Mountainbiker und Scooter bietet die neue Skatehalle doppelt so viel Platz wie die nur wenige Meter entfernte, marode "Druckbude".

An der Planung für das neue Areal, dass sich ebenfalls auf dem Gelände der Schönherrfabrik befindet, beteiligten sich auch junge Leuten aus der Szene. Finanziert wurde der 1,7 Millionen Euro teure Umbau von der Stadt Chemnitz und der Schönherrfabrik.

In der ehemaligen Industriehalle stehen bereits die ersten Rampen in unterschiedlichen Größen, auch der Streetparkour ist klar erkennbar. Zudem sind zwei große, beckenartigen Vertiefungen – sogenannte "Bowls" – fertiggestellt.

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Für Anfänger und Kinder gibt es bereits einen separaten Bereich mit kleineren Rampen. Im Obergeschoss wird zudem ein Parkour-Bereich errichtet. Zudem ist ein mit Schaumstoff ausgelegtes Becken geplant.

Auch außerhalb der Halle soll in Zusammenarbeit mit Profi-Mountainbiker Lukas Knopf (29) ein sogenannter "Pumptrack"-Parcour mit Wellen, Mulden und Steilkurven entstehen, kündigt Projektleiter Alex Beck (49) an. Weitere Rampen sind in Planung.

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Die Firma Schneestern baut europaweit Skateparks, auch für die Olympischen Spiele.  © Kristin Schmidt
Die ehemalige Industrielagerhalle wird zur neuen Skatehalle und ersetzt damit die alte "Druckbude". An der Au^ßenfassade wird noch gearbeitet.  © Kristin Schmidt
Projektleiter Alex Beck (49, l.) und Schönherr-Geschäftsführer Steve Tietze (48) geben Einblick in den Baufortschritt.  © Kristin Schmidt

Schönherr-Geschäftsführer Steve Tietze (48) ist optimistisch, dass die Arbeiten pünktlich bis zum 13. Juni abgeschlossen sein werden. "Die Halle wird zu den Top-Hallen des Landes gehören", sagt er.

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