Mitten im Grünen: Am Chemnitzer Ex-Kulturpalast entsteht eine Seniorenresidenz

Chemnitz - Das Areal an der Pelzmühle in Chemnitz mausert sich: Neben dem ehemaligen Kulturpalast Rabenstein, der seit einigen Monaten zu einem noblen Wohnhaus umgebaut wird, entsteht demnächst eine Seniorenresidenz.

Großbaustelle am Rand von Chemnitz: Neben dem Kulturpalast Rabenstein rollen schon die Radlader.
Großbaustelle am Rand von Chemnitz: Neben dem Kulturpalast Rabenstein rollen schon die Radlader.  © Ralph Kunz

Im Frühjahr soll Baustart für drei Häuser mit 72 barrierefreien Wohnungen sein. "Die künftigen Bewohner dürfen sich auf großzügige, helle Räume und eine hochwertige Ausstattung sowie reichlich Platz für Begegnung und Geselligkeit freuen", verspricht Markus Kopp (55), Geschäftsführer der GRK Service Wohnen GmbH.

Das Leipziger Immobilienunternehmen investiert rund 20 Millionen Euro in den Bau.

Betreut werden die künftigen Mieter vom Pflegedienst Advita. Eine hauseigene Tagespflege soll dafür sorgen, dass Bewohner hier bis ins hohe Alter selbstbestimmt leben können.

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Um die Wohnanlage herum sind parkähnliche Außenanlagen geplant. Die ersten Senioren können voraussichtlich 2024 einziehen.

Drei Häuser inmitten einer Grünanlage sollen bis 2024 unweit des Pelzmühlenteichs entstehen.
Drei Häuser inmitten einer Grünanlage sollen bis 2024 unweit des Pelzmühlenteichs entstehen.  © Visualisierung: GRK-Gruppe
Markus Kopp (55) ist seit Jahresbeginn Geschäftsführer der GRK-Service Wohnen.
Markus Kopp (55) ist seit Jahresbeginn Geschäftsführer der GRK-Service Wohnen.  © Steffen Füssel

Bereits Ende nächsten Jahres ist die Fertigstellung der 64 Wohnungen im denkmalgeschützten Kulturpalast geplant. Der ehemalige Kulturtempel, in dem viele DDR-Fernsehproduktionen entstanden und der bis Ende der 90er-Jahre noch vom MDR genutzt wurde, hatte zuvor lange Zeit leer gestanden.

Titelfoto: Visualisierung: GRK-Gruppe, Ralph Kunz

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