Neuer Index zu Schule, Kita & Co.: So familienfreundlich ist Chemnitz
Chemnitz - Wie familienfreundlich ist Chemnitz? Ein neuer Familien-Infrastruktur-Index des Unternehmens Town & Country Haus gibt dazu einen Überblick. Verglichen wurden dafür die 30 größten Städte anhand von Grundschulen, Kitas, Spielplätzen und Kinderärzten.
Laut des Unternehmens gehört Chemnitz tatsächlich zu den kinderfreundlichsten Städten in Deutschland. Mit 69,5 von 100 Punkten kommt die ehemalige Kulturhauptstadt auf Platz zwei bei der Familienversorgung und muss sich dabei nur Karlsruhe (73,2 Punkte) geschlagen geben. Auf Platz drei und vier folgen Münster (65,0 Punkte) und Dresden (64,8 Punkte).
Am Ende des Index stehen Duisburg mit 18,7 Punkten, Gelsenkirchen mit 20,6 Punkten und Nürnberg mit 29,9 Punkten.
Besonders beim Thema Grundschulen hat Chemnitz die Nase vorn. Mit 19,1 Grundschulen je 100.000 Einwohnern kommt die Stadt auf glatte 100 Punkte. Es geht aber auch anders. Kiel kommt nur auf 10,3 Grundschulen je 100.000 Einwohnern. Damit erhält die Schleswig-Holsteinische Hauptstadt null Punkte.
Auch beim Thema Kindergärten sieht es in Chemnitz gar nicht so schlecht aus. Sieger in der Kategorie ist Frankfurt am Main mit 105,7 Kitas/ 100.000 Einwohner und 86,7 Punkten.
Chemnitz liegt auf Platz acht mit 65,6 Kitas/100.000 Einwohnern. Das entspricht 62,2 Punkten bei der Betreuungsquote der unter Sechsjährigen. Ob bei den Einrichtungen, die in den Index einflossen, nur städtische oder auch freie Träger sind, geht aus der Statistik allerdings nicht hervor.
Bei Kinderärzten nur Mittelfeld
Denselben Platz belegt die sächsische Stadt auch im Bereich der Spielplätze. Insgesamt gibt es da 65,2 Punkte und 132,8 öffentliche Spielplätze je 100.000 Einwohnern.
Bei den Kinderärzten sieht es dagegen etwas mieser aus. Mit 50,7 Punkten landet Chemnitz da nur im Mittelfeld und belegt Platz 13. Auf 100.000 Einwohner kommen 13,8 Kinderärzte, von denen 11,8 Prozent über 65 sind.
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