Stilles Gedenken am Chemnitzer Mahnmal

Chemnitz - Am Mahnmal im Park der Opfer des Faschismus in Chemnitz haben am Dienstagvormittag zahlreiche Bürger der mehr als 60 Millionen Menschen gedacht, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ermordet wurden.

OB Sven Schulze (54, SPD, r.) und Honorarkonsul Harald Langenfeld (65) legten am Mahnmal einen Kranz nieder.  © Uwe Meinhold

OB Sven Schulze (54, SPD) legte gemeinsam mit dem französischen Honorarkonsul Harald Langenfeld (65) sowie Vertretern der Stadt und des Stadtrates Kränze nieder und erinnerte an die historische Verantwortung.

Im Anschluss wurde im Metropol-Kino der Film "Justin Sonder" gezeigt. Der verstorbene Chemnitzer Ehrenbürger und Auschwitz-Überlebende berichtet darin von seiner Zeit im Konzentrationslager.

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Der 27. Januar erinnert an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945 und ist seit 1996 bundesweiter Gedenktag.

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