Chemnitz - Am Wochenende wurde in Chemnitz ein toter Kormoran entdeckt. Nun stellt sich die Frage: Wie groß ist die Gefahr, dass die Stadt von der Vogelgrippe heimgesucht wird?
Auf der Bahnhofstraße entdeckten Spaziergänger am Wochenende einen toten Kormoran - der Grund für einen ungewöhnlichen Feuerwehr-Einsatz mitten in der Stadt.
Weil derzeit in Deutschland eine Welle der Geflügelpest grassiert und Experten bundesweit vor weiteren Fällen warnen, gingen die Einsatzkräfte auf Nummer sicher: Ein Feuerwehrmann in Vollschutz musste den verendeten Vogel aufnehmen und zur weiteren Untersuchung in ein Labor bringen.
Die Stadt sieht sich für einen Ausbruch der Geflügelpest gewappnet. Falls die Geflügelpest auch in Chemnitz einfällt, haben Institutionen wie der Tierpark bereits Maßnahmen ergriffen, sind "vorbereitet".
So wird ein Seuchennotfallplan regelmäßig überprüft und angepasst. "Zudem steht der Tierpark in engem Austausch mit dem zuständigen Veterinäramt."
Ob der am Wochenende in Chemnitz gefundene tote Kormoran von der Virusinfektion befallen war, wird aktuell in der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) analysiert. Ein konkreter Verdachtsfall besteht laut Stadt bislang nicht.
"Die Sicherstellung erfolgte im Rahmen des alljährlichen, regelhaften Wildvogel-Monitorings bezüglich der Vogelgrippe", so das Rathaus.