Versorger erklärt: Darum wird Heizen in Chemnitz plötzlich so teuer

Chemnitz - Drastische Preiserhöhung für Fernwärme: Der Versorger eins energie bestätigt den Anstieg der Kosten im neuen Jahr, allerdings könnten Kundenrechnungen je nach Abnahme und Einordnung des Vermieters davon abweichen. Die Preissteigerung bleibe deutlich unter 75 Prozent.

Nennt ein Bündel von Gründen für die Preiserhöhung: eins-Chef Roland Warner (59).
Nennt ein Bündel von Gründen für die Preiserhöhung: eins-Chef Roland Warner (59).  © Kristin Schmidt

Die Erhöhung sei nötig wegen der Umstellung der Fernwärmeerzeugung in Chemnitz von Kohle auf Erdgas zum Jahreswechsel. Zudem gelte wieder der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent.

Die Änderung der Wärmepreise (Grund- und Arbeitspreis) sei zulässig, wenn sich die Kosten grundlegend änderten.

Eine Sprecherin: "eins verdient nicht zusätzlich an den neuen Preisen. Die Preise liegen auf oder unter Niveau anderer Vergleichsunternehmen."

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Auch mit Kohle würden Preise für Fernwärme aufgrund der CO₂-Zertifikate steigen.

Fernwärme wird ab Januar 2024 deutlich teurer bei eins energie.
Fernwärme wird ab Januar 2024 deutlich teurer bei eins energie.  © Klaus Ohlenschlaeger
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Zudem könnten die Fernwärme-Preise sinken, wenn sich die Gaspreise am Markt weiter stabilisierten. Mit den Motorenheizkraftwerken werde der CO₂-Ausstoß um 60 Prozent gegenüber der Braunkohle reduziert.

Titelfoto: Montage: Klaus Ohlenschlaeger, Kristin Schmidt

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