Vorfall bei Demo in Chemnitz: Mann fuchtelt mit Holzlatte herum und bedroht Einsatzkräfte

Chemnitz - Polizeieinsatz in der Chemnitzer Innenstadt: Ein Mann (37) sorgte am Montagabend bei einer Demo der rechtsextremen "Freien Sachsen" am Nischel für Ärger: Er fuchtelte mit einer Holzlatte herum, zerbrach eine Glasflasche und bedrohte Einsatzkräfte damit! Die Beamten konnten den 37-Jährigen anschließend überwältigen.

Bei einer Demo der "Freien Sachsen" am Chemnitzer Nischel rastete am Montag ein Mann (37) aus.  © Jan Härtel

Der Irrsinn spielte sich gegen 19.15 Uhr am Karl-Marx-Monument ab. Zu diesem Zeitpunkt fand der sogenannte Montagsprotest der "Freien Sachsen" statt.

Ein 37-jähriger Pakistaner hatte sich an den Informationsstand begeben und von dort eine Holzlatte geklaut - offenbar gehörte diese zu einem Demo-Schild.

Dann ging es richtig zur Sache: Mit der Holzlatte fuchtelte der 37-Jährige herum. "Die Beamten sprachen den Mann an und forderten ihn auf, dies zu unterlassen", so eine Polizeisprecherin.

Doch der Mann reagierte nicht. Stattdessen holte er eine Glasflasche hervor. "Diese zerbrach er und bedrohte damit die Einsatzkräfte", teilt die Polizei mit.

Ein Video des Vorfalls zeigt, wie der Mann sich anschließend auf den Boden kniete, die zerbrochene Glasflasche anschaute und mit der Holzlatte dagegen schlug. Daraufhin zersplitterte die Flasche. Die restlichen Scherben, die noch in seiner Hand waren, ließ der Mann fallen.

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Polizist warnte: "Leg den Stab weg! Sonst muss ich Gewalt anwenden"

Wenig später lief der 37-Jährige mit der Holzlatte auf einen Polizisten zu. "Leg den Stab weg! Sonst muss ich Gewalt anwenden", sagte der Beamte. Kurz darauf brachten mehrere Polizisten den Mann zu Boden, die Holzlatte wurde ihm entrissen. Währenddessen leistete der Mann Widerstand.

"Verletzt wurde niemand", so eine Polizeisprecherin. Schnell rückten Rettungskräfte an, der Holzlatten-Mann wurde aufgrund seines Zustandes in eine Fachklinik gebracht.

"Gegen den 37-jährigen Tatverdächtigen wird indes wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Sachbeschädigung ermittelt", so die Polizei abschließend.

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