Manchmal muss Architektur nicht vorrangig schön sein

Chemnitz - Heraus zum Tag der Architektur! Doch wegen der Pandemie gab es gestern in der Stadt weniger als zehn Attraktionen zu beschauen.

Gaben Einblick in neue Chemnitzer Industriebauten: Mirko Richtsteiger (54, M.) und Dr. Lars Rudolph (43, r.) vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement.
Gaben Einblick in neue Chemnitzer Industriebauten: Mirko Richtsteiger (54, M.) und Dr. Lars Rudolph (43, r.) vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement.  © Sven Gleisberg

Dabei konnten Neugierige einiges entdecken. Während Chemnitz zum Beispiel meist nur mit vergangener Industriegeschichte in Verbindung gebracht wird, entsteht neue auf dem Technologie-Campus der TU in der Reichenhainer Straße.

Derzeit wird dort das Laborgebäude des Forschungszentrums für multifunktionale Leichtbaustrukturen (MERGE) gebaut, gestern gab es eine Führung.

"Es handelt sich bei dem Laborgebäude um einen fugenlosen Stahlbetonbau. Hervorzuheben ist die direkte Anbindung an den MERGE-Hallenkomplex, die klar funktionell gestalteten Grundrisse und insbesondere die aus Alu-Lochblechelementen bestehende Sonnenschutzanlage.

Sie leistet einerseits einen effektiven Sonnenschutz, anderseits einen wartungsfreundlichen Zugang zu Fenstern und Fassade", sagt Mirko Richtsteiger (54) vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement.

Das Labor soll Ende September fertig werden, geplant ist noch ein MERGE-Bürokomplex.

Vor der MERGE-Halle (himmelblau) steht das neue Laborgebäude. Markant sind seine Sonnenschutzanlagen.
Vor der MERGE-Halle (himmelblau) steht das neue Laborgebäude. Markant sind seine Sonnenschutzanlagen.  © Sven Gleisberg

Wer sich über prämierte sächsische Bauleistungen informieren will, kann das in der Wartehalle des Hauptbahnhofs tun: Dort ist bis zum 16. August die Staatspreis-Ausstellung "Nachhaltig in die Zukunft" zu sehen.

Titelfoto: Sven Gleisberg

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