Chemnitzer Bürgermeisterin muss in Zwangs-Ruhestand

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Chemnitz - Nach fünf Jahren an der Spitze des Kultur- und Sozialdezernats ist für Dagmar Ruscheinsky (67, parteilos) 2027 Schluss. Die Bürgermeisterin muss in den Zwangs-Ruhestand.

Für Dagmar Ruscheinsky (67, parteilos) sind die letzten Monate in ihrem Rathaus-Büro angebrochen.
Für Dagmar Ruscheinsky (67, parteilos) sind die letzten Monate in ihrem Rathaus-Büro angebrochen.  © Uwe Meinhold

Der Knackpunkt steht im Sächsischen Beamtengesetz: "Die oder der Beigeordnete tritt mit Ablauf des Monats in den Ruhestand, in dem sie oder er das 68. Lebensjahr vollendet."

Gewählt wurde die gebürtige Oberpfälzerin Ende November 2021 vom Chemnitzer Stadtrat, ihr Amt trat sie Anfang 2022 an. Dabei war sie nie nur Verwaltungsfrau, sondern trat immer wieder sehr sichtbar als Kulturbürgermeisterin auf.

Auf den offiziellen Social-Media-Kanälen der Stadt Chemnitz taucht Ruscheinsky regelmäßig in kulturellen Zusammenhängen auf, etwa mit Videoansprachen aus den Kunstsammlungen oder bei Veranstaltungen wie den Interkulturellen Wochen.

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Dagmar Ruscheinsky ist keine typische Kommunalpolitikerin. Geboren in Regensburg, studierte sie Germanistik und arbeitete lange als Zeitungsredakteurin.

Im November 2021 wurde Dagmar Ruscheinsky von OB Sven Schulze (54, SPD) als Bürgermeisterin vereidigt.
Im November 2021 wurde Dagmar Ruscheinsky von OB Sven Schulze (54, SPD) als Bürgermeisterin vereidigt.  © Maik Börner
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Vor ihrer Zeit als Chemnitzer Bürgermeisterin leitete sie den Leitungsstab im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Berlin.

Ob Ruscheinsky selbst gern weitergemacht hätte, dazu wollte sie nichts sagen.

Titelfoto: Bildmontage: Uwe Meinhold, Maik Börner

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