Chemnitz - Der Streit um günstige Uber-Fahrten ist zurück! SPD und Linke wollen in Chemnitz erneut eine Mindestgebühr für Mietwagen einführen. Davon wären dann auch über Uber vermittelte Fahrten betroffen.
Ziel des Vorstoßes ist es, Dumpingpreise zu verhindern und das örtliche Taxigewerbe zu schützen. Die Mindestpreise sollen einen ausreichenden Abstand zum ÖPNV-Tarif haben und sich zugleich an den geltenden Taxitarifen orientieren.
Ganz neu ist die Idee jedoch nicht: Bereits Ende 2025 hatte der Stadtrat über eine Mindestgebühr für Uber & Co. beraten.
Selbst Oberbürgermeister Sven Schulze (54, SPD) ging damals auf Konfrontationskurs: "Wenn wir wieder zur Provinz zurückkehren wollen, dann machen wir hier eine zusätzliche Beschränkung", schimpfte er in der Debatte.
Der Vorstoß scheiterte danach knapp. Nun nehmen SPD und Linke einen neuen Anlauf, um das örtliche Taxigewerbe zu schützen.