Nach Wahl in Chemnitz: Parteien verzichteten auf große Wahlpartys

Chemnitz - Lange Wochen der "Wahlkampf-Qual" liegen hinter den Politikern und Parteien in Chemnitz.

Die FDP feiert ihre Wahlparty im Pentagon 3 mit den Spitzenkandidaten Jens Kieselstein (2.v.l.), Matthias Freitag (3.v.l.) und Norma Grube (4.v.l.).
Die FDP feiert ihre Wahlparty im Pentagon 3 mit den Spitzenkandidaten Jens Kieselstein (2.v.l.), Matthias Freitag (3.v.l.) und Norma Grube (4.v.l.).  © Kristin Schmidt

Die Wahl ist Geschichte, die Anspannung vorbei. Auch wenn noch keine endgültigen Wahlergebnisse gab - der Sonntagabend gehört normalerweise traditionell den Wahlpartys mit Prognosen, Snacks und Drinks. Nicht so in Chemnitz.

Die Chemnitzer Parteien setzten insgesamt auf Zurückhaltung. Jacqueline Drechsler (48, SPD) erklärte gegenüber TAG24: "Gerade in solchen Zeiten halten wir eine opulente Wahlparty für nicht angemessen."

Die SPD, aber auch CDU, Linke und AfD setzten auf die eigenen vier Wände im Rathaus. Die Grünen hatten im "Bürgerhaus City" im Rosenhof für ihre Mitglieder und Unterstützer gedeckt, fuhren aber auch eher das kleine Programm: Käseplatte, Nudelsalat, Cola, Spezi und Radler.

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Die FDP reichte im "Pentagon3" belegte Brötchen und Knabberzeug. Ein DJ spielte alte Hits wie "Happy People" von Prince Ital Joe und Marky Mark.

Die SPD verfolgt die Auszählung in kleiner Runde im Rathaus.
Die SPD verfolgt die Auszählung in kleiner Runde im Rathaus.  © Ralph Kunz
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Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) will sich erst am Wochenende treffen.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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