Wagenknecht-Partei gründet in Sachsen ersten Landesverband

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Chemnitz - Das Bündnis Sahra Wagenkecht (BSW) gründet am morgigen Samstag (ab 10 Uhr) in Chemnitz seinen ersten Landesverband. In Sachsen will die neue Partei im Juni auch bei der Kommunalwahl und Anfang September bei der Landtagswahl antreten.

Das Bündnis Sahra Wagenkecht (BSW) will am morgigen Samstag seinen ersten Landesverband gründen. Sahra Wagenknecht (54) wird aber nicht auf der Veranstaltung in Chemnitz erwartet.
Das Bündnis Sahra Wagenkecht (BSW) will am morgigen Samstag seinen ersten Landesverband gründen. Sahra Wagenknecht (54) wird aber nicht auf der Veranstaltung in Chemnitz erwartet.  © Kay Nietfeld/dpa

Als Bundespartei hatte sich das BSW bereits im Januar formiert. Nun soll die Verankerung in den Ländern folgen.

Sahra Wagenknecht (54) selbst wird nicht zu der Mitgliederversammlung mit 60 Teilnehmern in Chemnitz erwartet. Dafür will BSW-Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali (44) anreisen.

Der sächsische Landesverband soll künftig von einer Doppelspitze geführt werden. Neben der früheren Linke-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann (63) bewirbt sich der Unternehmer Jörg Scheibe.

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Während die Parteigründung in Sachsen in einer geschlossenen Versammlung erfolgt, soll die Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl am 1. September im April öffentlich geschehen.

Dem BSW werden im Freistaat Chancen eingeräumt, auf Anhieb in den Landtag einzuziehen. In Umfragen rangiert die Partei derzeit bei etwa acht Prozent.

Die BSW-Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali (44) will bei der Gründung des ersten Landesverbandes dabei sein.
Die BSW-Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali (44) will bei der Gründung des ersten Landesverbandes dabei sein.  © Kay Nietfeld/dpa
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Zimmermann, die für den Aufbau der Partei in Sachsen und auch in Mecklenburg-Vorpommern zuständig ist, zeigte sich von der Resonanz nicht überrascht. Es sei gut, dass man jetzt zu Potte komme, sagte sie am Vorabend der Gründungsveranstaltung. Schließlich gelte es unter Zeitdruck Wahlen vorzubereiten. Bislang sei die ganze Arbeit ehrenamtlich erfolgt.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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