Auffällig viele Verspätungen auf Sachsens wichtigster Bahnstrecke: Was ist da los?

Dresden/Leipzig - Probleme auf Sachsens wichtigster Bahnstrecke! Seit ungefähr einer Woche kommt es zwischen Dresden und Leipzig vor allem im Regionalverkehr zu vielen Verspätungen. Grund dafür sind kurzfristige Baumaßnahmen.

Wegen Langsamfahrstellen ist der RE50 (Dresden-Leipzig) derzeit sehr verspätungsanfällig. (Archivbild)
Wegen Langsamfahrstellen ist der RE50 (Dresden-Leipzig) derzeit sehr verspätungsanfällig. (Archivbild)  © Sebastian Schultz

Wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Anfrage mitteilte, müssen außerplanmäßig Schwellen getauscht werden, weshalb bis zur Durchführung der Maßnahmen sogenannte Langsamfahrstellen gelten.

Nach TAG24-Informationen sind am vergangenen Freitag mehrere Unregelmäßigkeiten auf dem Streckenabschnitt zwischen Riesa und Leipzig sowie im Bereich Priestewitz festgestellt worden, weshalb die zulässige Höchstgeschwindigkeit um bis zu 40 km/h - teils sogar über mehrere Kilometer - herabgesetzt wurde.

Der Saxonia-Express (RE50) verliert dadurch wertvolle Zeit zwischen manchen Stationen. Teilweise liegen die Verspätungen sogar im zweistelligen Minutenbereich. Hinzu kommt die nur kurze Wendezeit im Leipziger Hauptbahnhof, wodurch sich Verzögerungen auch auf die Rückleistungen auswirken.

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Derweil sollte der Betrieb eigentlich besser laufen, nachdem Ende Juli eine jahrelange Engstelle mit Eingleisigkeit bei Zeithain beseitigt werden konnte.

Wie lange die neuerlichen Einschränkungen noch andauern, blieb auf Anfrage unklar. Fahrgäste müssen sich daher weiterhin auf ärgerliche Anschlussverluste einstellen.

Titelfoto: Sebastian Schultz

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