Bahn frei! So ticken die neuen Ticketautomaten der DVB

Dresden - Der Ticketkauf in Dresdens Bussen und Bahnen ist künftig nur noch eine Sache von Sekunden. Möglich machen das die neuen Automaten, die am Mittwoch von den DVB vorgestellt wurden und bis Sommer 2022 in alle Fahrzeuge eingebaut werden.

Zum Bezahlen muss nur die Karte oder das Handy vorgehalten werden. Der Pin wird nicht gebraucht.
Zum Bezahlen muss nur die Karte oder das Handy vorgehalten werden. Der Pin wird nicht gebraucht.  © Steffen Füssel

"Unsere Vision war, in weniger als zehn Sekunden zu einem Fahrschein zu kommen", sagt DVB-Marketingchef Martin Gawalek (44). Dazu müsse die Bedienung einfach sein und schnell gehen.

Deshalb gibt es an den Automaten nur noch die vier am häufigsten gekauften Tickets.

Das sind Einzelfahrt, Einzelfahrt ermäßigt, Tageskarte und Familientageskarte. Weil die auf den ersten Blick zu begreifen sind, ist eine aufwendige Menüführung überflüssig. Bei Linien, die über die Tarifzonengrenze fahren, werden zusätzlich entsprechende Tickets angeboten.

Dresden: Nach Explosionen: Großbrand in Dresden endlich gelöscht
Dresden Feuerwehreinsatz Nach Explosionen: Großbrand in Dresden endlich gelöscht

Bezahlt wird kontaktlos durch das Auflegen der Girokarte, Kreditkarte oder des Handys. Auch das beschleunigt den Ticketkauf und macht die neuen Automaten weniger störungsanfällig.

Die DVB sparen zudem Kosten für den Umgang mit dem Bargeld. Und das summiert sich. Obwohl laut Gawalek mehr als 80 Prozent der Fahrgäste mit einer Dauerkarte unterwegs sind, werden in den Fahrzeugen jedes Jahr Tickets im Wert von 5,5 Millionen Euro verkauft.

In weniger als 10 Sekunden kann man an den neuen Automaten sein Ticket ziehen.
In weniger als 10 Sekunden kann man an den neuen Automaten sein Ticket ziehen.  © Steffen Füssel

Weil der neue Automat nicht nur technisch moderner, sondern auch viel kleiner und leichter ist (11,5 statt 50 Kilo), kann er auch in Bussen eingebaut werden. In denen ist der Ticketkauf beim Fahrer seit Beginn der Pandemie nicht mehr möglich.

Titelfoto: Steffen Füssel

Mehr zum Thema Dresden: