Seit heute: Abschnitt auf Brücke Budapester Straße komplett dicht - Umleitung!

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Dresden - Auf der Brücke Budapester Straße in Dresden gibt es seit Donnerstag weitere Einschränkungen. Der Abschnitt zwischen der Kreuzung Josephinenstraße und der Brückenrampe zur Ammonstraße ist nun komplett dicht.

Blick von oben auf die Brücke Budapester Straße mit den seit Donnerstag gültigen Sperrungen.
Blick von oben auf die Brücke Budapester Straße mit den seit Donnerstag gültigen Sperrungen.  © Steffen Füssel

"Die direkte Zufahrt Budapester Straße stadtauswärts Richtung Dresden-Plauen ist gesperrt", teilte die Stadt am Donnerstag mit. Der Verkehr werde umgeleitet. Die Auffahrt auf die Brücke von der Ammonstraße aus ist dagegen möglich.

In stadteinwärtiger Richtung kann zur Fahrt über die Anlagen der DB und der DVB weiterhin eine Spur genutzt werden. Danach muss auf die Ammonstraße abgefahren werden.

Für Fuß- und Radverkehr gibt es keine Einschränkungen. Die Linie 62 der DVB wird in beide Richtungen umgeleitet, die Haltestelle Josephinenstraße in Richtung Plauen entfällt. Fahrgäste sollten die Haltestelle Prager Straße nutzen.

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Hintergrund sind die derzeit stattfindenden Bauwerksuntersuchungen. Dabei wurden vor gut einer Woche Schäden festgestellt.

Die direkte Zufahrt auf die Brücke stadtauswärts ist gesperrt.
Die direkte Zufahrt auf die Brücke stadtauswärts ist gesperrt.  © TAG24
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Fahrzeuge, die von der Ammonstraße stadtauswärts auf die Brücke fahren wollen, sind nicht betroffen.
Fahrzeuge, die von der Ammonstraße stadtauswärts auf die Brücke fahren wollen, sind nicht betroffen.  © TAG24
In stadteinwärtiger Richtung existiert eine Sperrung nach dem Queren der DB- und DVB-Gleise. Der Verkehr wird über die Brückenrampe zur Ammonstraße abgeleitet.
In stadteinwärtiger Richtung existiert eine Sperrung nach dem Queren der DB- und DVB-Gleise. Der Verkehr wird über die Brückenrampe zur Ammonstraße abgeleitet.  © Steffen Füssel

Versprödeter Spannstahl macht größere Einschränkungen notwendig

Das Bauwerk soll mit Unterstützungen an den geschädigten Teilen noch weiter genutzt werden können.
Das Bauwerk soll mit Unterstützungen an den geschädigten Teilen noch weiter genutzt werden können.  © Steffen Füssel

Zum 8. Mai wurde der Verkehr auf jeweils eine Fahrspur pro Richtung reduziert. Zusätzlich gilt seitdem eine Tonnagebeschränkung von 7,5 Tonnen mit Ausnahme von Reise- und Linienbussen.

Im Rahmen des Dauermonitorings wurden zuvor mögliche Schädigungen festgestellt. Eine genauere Untersuchung zeigte, dass im überwiegenden Teil der Brücke keine Auffälligkeiten vorliegen.

Allerdings: "An zwei Stellen im Bereich zwischen Ammonstraße und dem innerstädtischen Brückenende wurde das typische Schadensbild eines versprödeten Spannstahls festgestellt", hieß es. Nun solle die Brücke dauerhaft verstärkt werden mit dem Ziel, sie für einen Zeitraum von weiteren zehn Jahren zu erhalten.

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Wie lange die neuerliche Sperrung andauert, ist bislang unklar.

Erstmeldung vom 14. Mai, 10.24 Uhr. Letzte Aktualisierung am 14. Mai, 17.04 Uhr.

Titelfoto: Montage: TAG24, Steffen Füssel

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