Brücke Budapester Straße besteht Belastungsversuch: Wie geht es jetzt weiter?

Dresden - Die Brücke Budapester Straße hat ihren Belastungstest bestanden. Damit ist auch klar, dass eine weitere geplante nächtliche Sperrung nicht mehr notwendig ist.

Für einen Belastungstest wurde die Brücke Budapester Straße zwischenzeitlich komplett gesperrt.  © Robert Michael/dpa

Das teilte die Stadt Dresden am Mittwochmorgen mit. Beim Belastungsversuch seien keine Auffälligkeiten festgestellt worden, dieser konnte "erfolgreich beendet" werden, wie es in einer Mitteilung heißt.

Fachleute hätten sich demnach sehr zufrieden mit den Ergebnissen gezeigt. Während des Versuchs seien weder neue Schäden noch weitere Spanndrahtbrüche aufgetreten.

Somit sind die Ammonstraße und der befahrbare Bereich der Brücke Budapester Straße in der Nacht zu Donnerstag für den Verkehr freigegeben, weil eine zusätzliche Messung nicht mehr erforderlich ist.

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Die während des Belastungsversuchs gesammelten Daten werden nun ausgewertet, miteinander verglichen und verifiziert.

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"Ausgehend von diesen Erkenntnissen wird sich ein mehrmonatiger Planungs- und Optimierungsprozess anschließen, bevor eine belastbare Kostenschätzung zu den erforderlichen Verstärkungsmaßnahmen vorgelegt werden kann. Das Verhalten des Überbaus, der Stützen und der Fundamente wird weiterhin engmaschig überwacht", heißt es in dem Statement.

Lediglich die Sensoren, die speziell für den Belastungsversuch installiert wurden, sollen nun wieder abgebaut werden.

Nach dem erfolgreichen Versuch kann der Verkehr wieder rollen, die seit mehreren Wochen existierende Teilsperrung der maroden Brücke bleibt jedoch bestehen.

zuletzt aktualisiert: 13.50 Uhr

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