Cate Blanchett schwärmt von Dresden: "Es war mir ein Vergnügen!"

Dresden - Die Dreharbeiten zum Film "TÁR" von Regisseur Todd Field (57), mit Cate Blanchett (52) in der Rolle der Dirigentin Lydia Tár, sind am Dienstag zu Ende gegangen. Seit 16. September war im Kulturpalast und zuletzt auch im Palais im Großen Garten in Dresden gedreht worden.

Superstar Cate Blanchett (52) ist von der Landeshauptstadt ganz verzaubert.
Superstar Cate Blanchett (52) ist von der Landeshauptstadt ganz verzaubert.  © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Die an dem Film Beteiligten verabschiedeten sich nun mit viel Lob für die sächsische Landeshauptstadt und die Philharmonie.

"Vielen, vielen Dank, dass Sie uns so herzlich und großzügig in Ihrer beeindruckenden Stadt aufgenommen haben", so Blanchett begeistert. "Es war mir ein Vergnügen, im Kulturpalast mit seinem fantastischen Orchester zu arbeiten."

Regisseur Field, der sich im Rahmen der Aufnahmen in das Goldene Buch der Stadt eingetragen hatte, sprach ebenfalls in den allerhöchsten Tönen von Elbflorenz: "Dresden hat ein Weltklasse-Orchester und ist eine Weltklasse-Stadt", so der 57-Jährige.

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"Der Kulturpalast ist ein Ort für alle: vom kleinen Kind, das hierherkommt und Bilderbücher anschaut, über junge Erwachsene, die sich hier einfach treffen oder Musik hören, bis hin zum Konzertpublikum. Bei uns in den Vereinigten Staaten kenne ich so etwas überhaupt nicht."

Regisseur Todd Field (57, l.) mit OB Hilbert (49) beim Eintrag ins Goldene Buch.
Regisseur Todd Field (57, l.) mit OB Hilbert (49) beim Eintrag ins Goldene Buch.  © imago images/ddbd

Jede Menge Lob für Dresden und die Philharmonie

Auch vom Konzertsaal schwärmte er: "Keiner ahnt von außen, dass in diesem Gebäude aus der DDR-Zeit so ein Juwel steckt. Für mich ist das akustisch und optisch der beste Saal, in dem ich je war."

Ausführende Produktionsfirma war die deutsche X-Filme Creative Pool. Deren Geschäftsführer Uwe Schott (55) verteilte auch nochmal Lob:

"Die Zusammenarbeit mit der Dresdner Philharmonie war, wie man sich das als Produzent für so große, ambitionierte Filmproduktionen wünscht: ausgesprochen kooperativ, freundschaftlich und entgegenkommend."

Titelfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

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