Coronavirus in Dresden: Inzidenz in Sachsen leicht gestiegen

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 86.554 Corona-Fälle, aktuell liegt die Zahl der aktiven Fälle bei 3.984 (Schätzwert). Die 7-Tage-Inzidenz des RKI liegt bei 308,1 (Vortag: 298,1; Stand: 16. Januar, 14 Uhr).

Corona hat Dresden weiter fest im Griff.
Corona hat Dresden weiter fest im Griff.  © dpa/Sebastian Kahnert

Im Kampf gegen die Pandemie bleiben in Sachsen weite Teile des öffentlichen Lebens eingeschränkt. Die derzeitige Corona-Notfallverordnung gilt bis zum 6. Februar 2022.

Für Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Museen oder Kinos, sowie für Gaststätten gilt neuerdings die 2G-plus-Regel. Dort haben also nur Genesene und Geimpfte Zutritt, die zusätzliche einen tagesaktuellen Corona-Test vorlegen müssen.

An zahlreichen Orten des Freistaats machen weiterhin die vom DRK koordinierten mobilen Impfteams Halt. Eine Impfung ist ohne Termin möglich. Nicht ohne Termin geht es hingegen bei den festen Impfstellen. Die Terminvergabe erfolgt über das Buchungssystem im Internet.

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Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 16. Januar, 10 Uhr: Inzidenz für Sachsen steigt weiter leicht an

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Sachsen nimmt zu. Laut der aktuellen Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Wert am Sonntag bei 231,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche - nach 228,7 am Vortag.

Der Freistaat hat damit weiterhin die bundesweit zweitniedrigste Inzidenz nach Thüringen (201,7).

Nach RKI-Angaben wurden im Freistaat bis Mitternacht weitere 1320 Corona-Infektionen und 24 neue Todesfälle registriert.

Demnach haben sich seit Beginn der Pandemie 679.036 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 13.770 sind seit März 2020 im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Die höchste Wocheninzidenz hat die Stadt Leipzig mit 341,6, die niedrigste der Vogtlandkreis mit 124,2.

Seit Freitag gelten Lockerungen in Sachsen, somit auch in der Landeshauptstadt Dresden. Die Inzidenz in Sachsen ist leicht angestiegen.
Seit Freitag gelten Lockerungen in Sachsen, somit auch in der Landeshauptstadt Dresden. Die Inzidenz in Sachsen ist leicht angestiegen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 16. Januar, 7.45 Uhr: Tourismus soll endlich wieder raus aus dem Krisenmodus

Erst Lockdown, dann Reiseverbot. Sachsens Tourismusindustrie steckt in der Krise. Im März wollte Sachsen eigentlich als Partnerland der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) werben.

Doch die weltgrößte touristische Leitmesse wurde bereits zum dritten Mal abgesagt. Jetzt sollen Ikonen wie Bach, Wagner oder das Leipziger Gewandhausorchester Touristen anlocken.

Mehr Infos lest Ihr im Artikel: "Tourismus soll endlich wieder raus aus dem Krisenmodus: So buhlt Sachsen um Besucher".

Update, 15. Januar, 19.47 Uhr: Nach Corona-Zwangspause Ski und Rodel bestens am Fichtelberg

Blauer Himmel, Schnee, Sonne: Sachsens größtes Skigebiet bot zum Saisonauftakt nach langer Corona-Zwangspause beste Bedingungen für Rodel, Ski und Langlauf.

Der erwartete Ansturm von Wintersportlern blieb aus, die meisten Gäste seien Einheimische, sagte Constantin Gläß, von der Liftgesellschaft Oberwiesenthal am Samstag. Die hatten, bis auf kurze Wartezeiten, weitgehend freie Fahrt und Blick auf eine mit Reif bezuckerte Winterlandschaft. "Überrannt werden wir aber nicht gerade."

Die Lifte waren nicht ausgelastet. Viele Menschen fahren nach wie vor lieber über die Grenze nach Tschechien, berichtete Gläß. "Dort sind die Regeln lockerer." Die Parkplätze am Fuße des rund 1215 Meter hohen Fichtelbergs waren dennoch mit Autos gut gefüllt.

Gefrorener Raureif an Zweigen auf dem Fichtelberg. Die Skigebiete öffneten am Samstag nach der Corona-bedingten Pause unter Hygieneauflagen.
Gefrorener Raureif an Zweigen auf dem Fichtelberg. Die Skigebiete öffneten am Samstag nach der Corona-bedingten Pause unter Hygieneauflagen.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 15. Januar, 16.21 Uhr: Pflege-Träger befürchten Personalverlust wegen Impfpflicht

Träger von Pflegeeinrichtungen in Sachsen warnen im Zusammenhang mit der berufsbezogenen Impfpflicht vor einem bedrohlichen Personalverlust. Es sei zu befürchten, dass dann ein Teil der Mitarbeiter nicht mehr zur Verfügung steht, sagte der Geschäftsführer der Seniorenheime Freiberg gemeinnützige GmbH, Steffen Köcher, am Samstag.

In deren drei städtischen Heimen und dem ambulanten Bereich seien etwa 30 Prozent der Belegschaft ungeimpft, sagte Oberbürgermeister Sven Krüger (parteilos) der "Welt am Sonntag". Mit nur 70 Prozent des bisherigen Personals werde es nicht möglich sein, voll belegte Heime zu versorgen.

"Das Problem besteht nahezu im gesamten Freistaat", sagte Köcher. Seit Wochen machten daher auch andere Pflegeanbieter Behörden und Politik darauf aufmerksam, dass die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Heimen, aber auch die ambulante Betreuung gefährdet werde. "Wir brauchen eine Lösung und müssen darauf vorbereitet sein, wenn 20 Prozent des Personals ausfallen."

Update, 15. Januar, 10.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen leicht gestiegen

Der Wochenwert der Corona-Neuinfektionen nimmt in Sachsen wieder zu. Laut der Übersicht des RKI vom Samstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 228,7 (Vortag: 225,2).

Damit hat der Freistaat den zweitniedrigsten Wert bundesweit, nach Thüringen (218,5). Bundesweit erhöhte diese sich innerhalb eines Tages von 470,6 auf 497,1.

Nach Angaben des RKI wurden landesweit 1744 Corona-Infektionen nachgewiesen und 55 Todesfälle registriert. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 677.716 Frauen, Männer und Kinder nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Bisher starben 13.746 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion. Die höchste Wocheninzidenz hatte am Samstag die Stadt Leipzig mit 341,9, die niedrigste die Stadt Chemnitz mit 130,1.

Update, 15. Januar, 8.54 Uhr: Inzidenz ist Dresden steigt auf 298,1

In Dresden ist die Inzidenz bis zum Samstagmorgen auf 298,1 gestiegen (Vortag: 279,2).

Update, 14. Januar, 12.56 Uhr: Wiederöffnung von Hotels und Skigebieten - Klepsch: "Großer Tag"

Kulturministerin Barbara Klepsch (56, CDU) hat die Wiedereröffnung von Hotels und Kultureinrichtungen in Sachsen als "Signal der Hoffnung" gewertet. "Für uns ist heute wirklich ein schöner, ein großer Tag", sagte sie am Freitag bei einem Besuch in Oberwiesenthal.

Dort informierte sie sich über die Vorbereitungen zum Start der Skisaison. Am Fichtelberg soll die Saison am Samstag nach langer Corona-Zwangspause offiziell eingeläutet werden. Andernorts konnten Wintersportler schon am Freitag wieder die Hänge hinabfahren.

Der Stillstand in den Wintersportorten sei für alle Beteiligten eine sehr schwere Zeit gewesen, sagte Klepsch. Sie erinnerte zugleich an die angespannte Corona-Situation im November, die ein Einschreiten erforderlich gemacht habe. "Umso glücklicher sind wir, dass wir nun wieder durchstarten können."

Kulturministerin Barbara Klepsch (56, CDU) hat die Wiedereröffnung von Hotels und Kultureinrichtungen in Sachsen als "Signal der Hoffnung" gewertet.
Kulturministerin Barbara Klepsch (56, CDU) hat die Wiedereröffnung von Hotels und Kultureinrichtungen in Sachsen als "Signal der Hoffnung" gewertet.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 14. Januar, 13.21 Uhr: Kretschmer dankt Medizinstudierenden für Aktion gegen Corona-Protest

Sie forderten "Impfen statt Schimpfen": Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) hat den Medizinstudierenden der TU Dresden für ihre Aktion gegen den Corona-Protest am gestrigen Donnerstagabend gedankt.

Mehr Infos lest Ihr im Artikel: "Nach Polizeieinsatz an der Uniklinik: Kretschmer dankt Studierenden für ihre Aktion".

Update, 14. Januar, 12.26 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Dresden

Die Dresden-Inzidenz ist wieder leicht angestiegen: Am Freitag stand der Wert laut dem Robert-Koch-Institut bei 277. Am Vortag waren es noch 277 gewesen.

Das RKI meldete außerdem 317 Neuinfektionen und sechs neue Krankenhauseinweisungen. Eine Person ist im Zuge ihrer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Update, 14. Januar, 9.30 Uhr: Inzidenz in Sachsen sinkt leicht

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist leicht gesunken.

Am Freitag lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner bei 225,2, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte.

Am Vortag hatte sie bei 228,3 gelegen, am Mittwoch bei 239,5. Sachsen bleibt damit das Bundesland mit der bundesweit niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenz. Thüringen verzeichnete einen Wert von 228,4. Bundesweit stieg die Inzidenz mit 470,6 auf den Höchstwert seit Pandemiebeginn.

Die sächsischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI von Donnerstag auf Freitag 1680 neue Corona-Infektionen. 39 weitere Todesfälle wurden registriert.

Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im März 2020 in Sachsen nachweislich 675.972 Menschen mit dem Virus infiziert, 13.691 davon starben.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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