Coronavirus in Dresden: Sachsens Regierung stellt am Dienstag Eckpunkte der neuen Corona-Verordnung vor

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt meldete seit Beginn der Pandemie 90.911 Corona-Fälle, aktuell liegt die Zahl der aktiven bei 5500 (Schätzwert). Die 7-Tage-Inzidenz des RKI liegt bei 601,7 (Vortag: 569,8; Stand: 24. Januar, 12 Uhr).

Corona hat Dresden weiter fest im Griff.
Corona hat Dresden weiter fest im Griff.  © dpa/Sebastian Kahnert

Im Kampf gegen die Pandemie bleiben in Sachsen weite Teile des öffentlichen Lebens eingeschränkt. Die derzeitige Corona-Notfallverordnung im Bundesliga gilt noch bis zum 6. Februar 2022.

Für Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Museen oder Kinos, sowie für Gaststätten gilt neuerdings die 2G-plus-Regel. Dort haben also nur Genesene und Geimpfte Zutritt, die zusätzliche einen tagesaktuellen Corona-Test vorlegen müssen.

An zahlreichen Orten des Freistaats machen weiterhin die vom DRK koordinierten mobilen Impfteams Halt. Eine Impfung ist ohne Termin möglich. Nicht ohne Termin geht es hingegen bei den festen Impfstellen. Die Terminvergabe erfolgt über das Buchungssystem im Internet.

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Wir halten Euch im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 24. Januar, 21.43 Uhr: Impf-Befürworter demonstrieren in Dresden gegen "Querdenker"

Am Montagabend fuhr zwar auch ein Autokorso von "Querdenker" durch Dresden, ebenfalls auf der Straße waren aber knapp 400 Gegendemonstranten, die für das Impfen protestierten.

Knapp 400 Impf-Befürworter von der Initiative "Haltung zeigen" versammelten sich gegen 17.30 Uhr am Schillerplatz, um dort Reden zu halten und für "Herz statt Hetze" zu demonstrieren - natürlich trugen dabei alle FFP2-Masken. Mehr zu der Aktion lest Ihr im TAG-Artikel zur Montags-Demo von "Haltung zeigen" ind Dresden.

"Sachsen Lasst Euch Impfen", stand auf einem Plakat der Demonstranten, die durchweg mit FFP2-Maske demonstrierten.
"Sachsen Lasst Euch Impfen", stand auf einem Plakat der Demonstranten, die durchweg mit FFP2-Maske demonstrierten.  © xcitepress

Update, 24. Januar, 19.16 Uhr: Sachsen lässt bei Corona-Lockerungen weiter Vorsicht walten

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) stellte nach den Bund-Länder-Beratungen am Montag klar, dass der Freistaat bei seinen Überlegungen für eine neue Corona-Schutzverordnung auch auf Erfahrungen anderer Bundesländer zurückgreife und weiter auf die Wissenschaft schaue.

"Das Ganze dient am Ende nur einem: die Überlastung im Gesundheitswesen zu verhindern und Menschenleben, Gesundheit zu schützen. Das machen wir so konsequent, aber auch so minimal-invasiv wie irgendmöglich." Wenn es Spielraum gebe, da etwas anzupassen, werde man das diskutieren und beschließen. Mehr dazu lest Ihr im TAG24-Artikel zu Sachsens künftigen Corona-Plänen.

Update, 24. Januar, 17.41 Uhr: Sachsens Regierung stellt am Dienstag Eckpunkte der neuen Corona-Verordnung vor

Die sächsische Regierung will am Dienstag (13 Uhr) Eckpunkte der neuen Corona-Notfallverordnung vorstellen.

Die aktuelle Verordnung gilt noch bis zum 6. Februar und enthält einige Erleichterungen. Diese sind allerdings an die Auslastung der Krankenhäuser geknüpft und werden bei Erreichen bestimmter Schwellenwerte wieder rückgängig gemacht. Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte in Aussicht gestellt, dass es mit der kommenden Verordnung weitere Erleichterungen wie das Zulassen von Messen geben könnte - allerdings in Abhängigkeit von der Entwicklung der Infektionszahlen.

Update, 24. Januar, 12.29 Uhr: Aktuelle Fallzahlen in Dresden

Die Dresden-Inzidenz ist erneut gestiegen: Am Montag lag der Wert laut RKI bei 601,7 (Vortag: 569,8). Die Zahl der Infizierten stieg auf insgesamt 90.911.

Das RKI meldete außerdem 910 Neuinfektionen und sieben weitere Krankenhauseinweisungen (insgesamt: 4.296). Vier weitere Personen sind im Zuge ihrer Infektion mit dem Coronavirus gestorben (insgesamt: 1553). Genesen sind insgesamt 83.858 Menschen.

Update, 24. Januar, 12.02 Uhr: Zwei Drittel der Firmen im Gastgewerbe geben Existenznot an

Gut 65 Prozent der Unternehmen im sächsischen Gastgewerbe sehen sich nach eigenen Angaben wegen der Pandemie in ihrer Existenz bedroht.

Mehr Infos dazu gibt's hier: Sachsen: Zwei Drittel der Firmen im Gastgewerbe geben Existenznot an.

Die sächsische Gastronomie vermeldet massive Umsatzeinbrüche.
Die sächsische Gastronomie vermeldet massive Umsatzeinbrüche.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 24. Januar, 8.18 Uhr: Neue Quarantäne-Regelung ab heute

Die von Bund und Ländern neu beschlossenen Quarantäne-Regeln treten am heutigen Montag in ganz Sachsen in Kraft.

Hier erfahrt Ihr, was es somit ab sofort zu beachten gibt: Neue Quarantäne-Regelung ab heute: Das müssen die Sachsen jetzt wissen.

Hinter verschlossene Türen in Quarantäne gehen muss man in Sachsen ab dem heutigen Montag nicht mehr ganz so lange.
Hinter verschlossene Türen in Quarantäne gehen muss man in Sachsen ab dem heutigen Montag nicht mehr ganz so lange.  © Sebastian Gollnow/dpa

Update, 24. Januar, 6.37 Uhr: Allgemeine Impfpflicht? Sächsische Politik ist noch unentschieden

Die sächsische Politik ist derzeit noch mehrheitlich unentschieden bei der Frage nach einer allgemeinen Impfpflicht.

Wie die einzelnen Parteien zu einer Einführung stehen, findet Ihr hier: Allgemeine Impfpflicht? Sächsische Politik ist noch unentschieden.

Die sächsische Politik ist derzeit noch mehrheitlich unentschieden bei der Frage nach einer allgemeinen Impfpflicht.
Die sächsische Politik ist derzeit noch mehrheitlich unentschieden bei der Frage nach einer allgemeinen Impfpflicht.  © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Update, 23. Januar, 18.25 Uhr: Linke fordert Klarheit zum Umgang mit Impfpflicht in der Pflege

Die Linke hat von der Landesregierung eine rasche Strategie zum Umgang mit der Impfpflicht in Gesundheitsberufen gefordert. Notfalls müsse diese ab Mitte März geltende Vorschrift ausgesetzt werden.

"Es ist problematisch, dass ausgerechnet die in der Pandemie am stärksten belastete Berufsgruppe nun bei der Impfpflicht vorangehen soll", konstatierte die Gesundheitspolitikerin der Landtagsfraktion, Susanne Schaper (44), am Sonntag.

Niemand wisse heute sicher, wie viele Beschäftigte durch die Impfpflicht aus dem Beruf ausscheiden würden. "Das Gesundheitswesen in Sachsen hat keine Personalreserven." Deswegen müsse Vorsorge getroffen werden.

Die Linke forderte dabei einen einmaligen Bonus von 150 Euro für alle geimpften Beschäftigten im Pflege- und Gesundheitswesen.

Gesundheitspolitikerin Susanne Schaper (44, Linke) forderte eine klare Regelung für die Impfpflicht in der Pflege.
Gesundheitspolitikerin Susanne Schaper (44, Linke) forderte eine klare Regelung für die Impfpflicht in der Pflege.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 23. Januar, 16.42 Uhr: Corona beim Dresdner Kreuzchor

Wegen eines Corona-Ausbruchs musste die Aufführung des Weihnachtsoratoriums in der Dresdner Kreuzkirche an diesem Wochenende kurzfristig ohne den Kreuzchor stattfinden.

Zuvor waren 16 Kruzianer positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, teilte der Chor mit.

Der Dresdner Kreuzchor beim Adventskonzert im Rudolf-Harbig-Stadion Mitte Dezember 2021.
Der Dresdner Kreuzchor beim Adventskonzert im Rudolf-Harbig-Stadion Mitte Dezember 2021.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 23. Januar, 16.15 Uhr: Pflegeheime in Sachsen schlagen Alarm wegen ungeimpfter Mitarbeiter

In gut acht Wochen beginnt die berufsbezogene Impfpflicht für Gesundheitswesen und Pflege. In vielen sächsischen Pflegeeinrichtungen besteht erhebliche Sorge.

Sollte es nach dem 15. März tatsächlich zu Tätigkeitsverboten kommen, werde es mit Blick auf den ohnehin angespannten Personalmarkt in der Pflege schwierig sein, fehlendes Personal zu ersetzen, teilte der Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen mit.

Im Vergleich zum Vorjahr stehe landesweit etwa ein Drittel weniger Pflegepersonal zur Verfügung, teilte die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Sachsen mit. Die Sorge von Einrichtungsträgern, dass weiteres Personal infolge der einrichtungsbezogenen Impfpflicht und der Omikron-Welle ausfällt, ist dementsprechend sehr groß.

Titelfoto: Matthias Rietschel/dpa

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