Ausgesprudelt: Vandalismus am Trinkwasserbrunnen Alaunplatz
Dresden - Der Trinkwasserbrunnen am Alaunplatz in der Dresdner Neustadt kann vorerst nicht in Betrieb genommen werden. Der Grund ist ärgerlich: Vandalen haben den Brunnen derart schlimm zugerichtet, dass er nun eine Komplett-Aufbereitung benötigt.
Eigentlich sollte die Installation auf dem Alaunplatz wie alle anderen Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet noch vor dem Start der Brunnensaison in Betrieb gehen. Dies ist nun erstmal auf Eis gelegt.
Der Brunnen wurde laut Stadt derart doll mit Graffiti besprüht, dass auch die Wasserdüse etwas abbekommen hat. Daraus will jetzt keiner mehr trinken.
Die Folgen? Die Anlage muss der Hygiene wegen jetzt auseinandergebaut, gereinigt und desinfiziert werden. Besonders ärgerlich, denn so eine Grundreinigung zur Vorbereitung für die Inbetriebnahme wurde erst in der vergangenen Woche durchgeführt.
Wann das Wasser wieder laufen kann, ist noch unklar.
Dr. Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, spricht von einem "herben Rückschlag".
"Trinkwasserbrunnen leisten einen wichtigen Beitrag zu Klimaanpassung und öffentlicher Gesundheitsvorsorge", so Döll. Vor allem auf dem intensiv genutzten Alaunplatz.
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Vandalismus in der Neustadt geht ins Geld
Zusätzliche Reinigungsmaßnahmen wären derzeit bei den mehr als knappen finanziellen Mittel nicht drin.
Und der Trinkwasserbrunnen war nicht das einzige Ziel der Vandalen: Schäden traten auch auf der Tannenstraße und am Martin-Luther-Platz auf. Brunnenteile, Abdeckungen und Mauerabschnitten wurden angesprüht.
Wie viel es am Ende kosten wird, die Graffitis zu entfernen, kann man aktuell noch nicht abschätzen.
Titelfoto: Bildmontage: Landeshauptstadt Dresden (2)
