Dresden - Ein 48-jähriger Russe soll einen polnischen Obdachlosen (42) vor dem Bahnhof Dresden-Neustadt mit einem Messer in den Bauch gestochen haben. Gegen ihn wurde nun Anklage erhoben.
Wie die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilt, werden dem 48-jährigen Russen versuchter Totschlag sowie gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt.
Der Mann soll am 15. Februar 2026 nach einem Streit auf dem Schlesischen Platz 1 vor dem Bahnhof Dresden-Neustadt mit Tötungsvorsatz einen 42-jährigen Polen mit einem Messer angegriffen haben.
Das Opfer wurde dabei lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, überlebte jedoch.
Der 48-Jährige wurde noch am selben Tag festgenommen. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen, seither befindet er sich in Untersuchungshaft.
Der Beschuldigte ist bereits vorbestraft. Er gibt jedoch an, in Notwehr gehandelt zu haben.
Ein Termin für die Hauptverhandlung ist noch nicht bekannt.