Der hat doch ein Rad ab! Renault bei der Polizei gestrandet

Dresden - Vielleicht wäre die Werkstatt doch die bessere Wahl gewesen... Ein polnisches Quartett war mit seinem Renault in Dresden unterwegs. Plötzlich platzte ein Vorderreifen. Schon blöd - so entschloss man sich, einfach ein Ersatzrad zu klauen.

Der Renault wartete am Donnerstag noch immer vor der Polizei auf einen nüchternen Fahrer.  © Foto Koch

Ungläubige Blicke am vergangenen Samstag am Dresdner Falkensteinplatz: Passanten sahen drei Männer und eine Frau, wie sie an einem Opel einen Reifen abmontierten und an den eigenen Renault bastelten. Der Opel wurde auf dem defekten Reifen abgestellt.

Sofort rückte die Polizei an, griff dort noch eine Polin (44) und einen Polen (19) auf, beide kamen in Gewahrsam, die Polizei nahm die Fahndung nach dem Renault und dessen Besatzung auf.

Die war nicht sonderlich schwierig: Gegen 14 Uhr tauchte der polnische Fahrer (26) bei der Polizei auf, wollte dort wohl seine beiden Freunde abholen, auch der vierte Pole (31) war dabei. Nun saßen erst mal alle in Gewahrsam.

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Für den Fahrer gab es aber noch eine Anzeige dazu. "Ein Drogentest war positiv", sagt Polizeisprecher Marko Laske (50). "Deshalb konnte er nach Abschluss der Maßnahmen seine Fahrt nicht fortsetzen."

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Wenigstens den Behindertenparkplatz blockiert das Fahrzeug nicht.  © Foto Koch
Den kaputten Reifen hat das Quartett wieder zurückbekommen und auf dem Dach platziert.  © Foto Koch

Seitdem wartet der Renault ohne Vorderrad vor der Polizeidirektion Dresden. Zwischenzeitliche Versuche, das Fahrzeug abzuholen, scheiterten ebenfalls daran, dass die Fahrer unter Drogen standen...

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