Frau meldet über Notruf betrunkenen Autofahrer vor sich: Dann wird es völlig kurios

Pulsnitz - Am Freitagabend erreicht die Polizeidirektion Görlitz ein Notruf, der sich später als besonders kurios herausstellen sollte: Eine Frau hatte ein Auto vor sich gemeldet, dessen Fahrer wahrscheinlich betrunken sei - kurze Zeit später, leistete sie sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.

Nach einem kuriosen Notruf ereignete sich in Pulsnitz eine Verfolgungsjagd. (Symbolbild)
Nach einem kuriosen Notruf ereignete sich in Pulsnitz eine Verfolgungsjagd. (Symbolbild)  © Frank Rumpenhorst/dpa

Nach der besorgniserregenden Meldung machte sich eine Streife aus Kamenz sofort auf den Weg nach Pulsnitz. Bei der Überprüfung des von ihr genannten Kennzeichen kam dann heraus, dass es sich um das der Hinweisgeberin selbst handelte.

Als man die 24-Jährige daraufhin zurückrief, machte diese wirre Angaben.

Die Einsatzkräfte konnten sie in ihrem Honda schließlich auf der Kamenzer Straße sichten - verloren sie dann aber kurzzeitig, bis sie auf der Bischofswerdaer Straßer wiederentdeckt wurde.

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Die Deutsche dachte aber nicht daran, anzuhalten, sondern beschleunigte ihr Auto plötzlich. Rasend schnell ging es durch Pulsnitz und schließlich an der Anschlussstelle Ohorn auf die A4 in Richtung Dresden.

Erst eine Straßensperre an der Anschlussstelle Pulsnitz konnte die Frau in ihrem Honda gegen 21.30 Uhr stoppen.

Betrunkene Autofahrerin meldet sich selbst bei Polizei

Ein Atemalkoholtest gab schließlich Aufschluss: Die Fahrerin war mit 1,08 Promille unterwegs gewesen. Sie wurde anschließend zur Blutabnahme gebracht.

Weiterfahren durfte sie natürlich nicht: Ihr Führerschein wurde sichergestellt.

Gegen sie wird jetzt ermittelt. Die Polizei titelte den Vorfall in ihrem Bericht als "Geschichten, die nur das Leben schreibt".

Titelfoto: Bildmontage: Frank Rumpenhorst/dpa, Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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