Dresden - Am Neujahrsmorgen gerieten in Dresden-Räcknitz mehrere Frauen mit einer zehnköpfigen Männergruppe in Streit. Als sich weitere Personen einmischten, eskalierte die Auseinandersetzung. Sieben Personen wurden verletzt.
Gegen 0.30 Uhr brach an der Haltestelle "Höckendorfer Weg" auf der Kohlenstraße ein Streit zwischen vier jungen Frau und etwa zehn Männern los. Dieser ging auch noch weiter, als die beiden Gruppen in einen Bus stiegen.
Als die Frauen an der Haltestelle "Münzteichweg" ausstiegen, wurden sie von der Männergruppe verfolgt. Als die vier dann auf der Friebelstraße andere Männer ansprachen und um Hilfe baten, stellten sich die Helfer den zehn Männern in den Weg. Daraufhin griffen diese sie an.
Bei der handfesten Auseinandersetzung wurden insgesamt sieben Männer verletzt.
Der Gruppe wird nun gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Außerdem ermittelt die Polizei wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, da während des Vorfalls innerhalb der zehnköpfigen Gruppierung immer wieder Hitlergrüße gezeigt und verbotene Parolen skandiert wurden.