Wegen Brandmauer-Aussage im TV: Dresdner "Curry-Schwester" lebt in Angst - jetzt wurde ihr Imbiss zur Zielscheibe
Dresden - Mit ihrem Auftritt in der MDR-Talkshow "Fakt ist!" hat "Curry & Co."-Inhaberin und CDU-Kreisvorsitzende Simone Meyer-Götz (45) offenbar den Zorn von Linksextremisten auf sich gezogen.
In der Sendung am Mittwochabend störte sich Meyer-Götz am Begriff der "Brandmauer". Statt eine Zusammenarbeit im Vorhinein auszuschließen, sollten sich CDU und AfD vielmehr auf gemeinsame, "überparteiliche Schnittpunkte" in den Wahlprogrammen beider Parteien konzentrieren.
Eine Aussage, für die man sie missverstanden habe, erklärte Meyer-Götz am Sonntagabend gegenüber TAG24: "Es geht mir um die Schnittpunkte aller Parteien."
Doch der anschließende Shitstorm war nicht mehr aufzuhalten. In den sozialen Medien habe sie schon eine Vielzahl beleidigender Nachrichten erhalten, erklärte die 45-Jährige bereits am Freitag in einem Instagram-Beitrag.
Damit nicht genug: "Als ich heute den Anruf von der Polizei bekommen habe, dass es um die Sicherheit meiner Person und meiner Familie geht, da ist tatsächlich echt eine Grenze erreicht", sagte die Imbiss-Inhaberin, die gemeinsam mit ihrer Schwester Susanne erst im März das 20-jährige Jubiläum von "Curry & Co." in der Louisenstraße feierte.
Dass inzwischen der Staatsschutz ermittelt, bestätigte ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden gegenüber TAG24 am Sonntag. Welche Maßnahmen genau getroffen wurden, um Meyer-Götz zu schützen, konnte der Polizeisprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.
In der Nacht auf Sonntag wurde dann ihr Currywurst-Imbiss zur Zielscheibe.
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"Curry & Co.": Imbiss von Simone Meyer-Götz mit Antifa-Graffiti beschmiert
Wie die Polizeidirektion Dresden mitteilte, haben bislang unbekannte Täter ein größeres Graffiti an ein Lokal in der Louisenstraße geschmiert. Meyer-Götz bestätigte, dass es sich dabei um ihr Geschäft handelte.
Laut Polizeimeldung wurde die Fassade mit Farbe beschmiert. Ebenfalls hinterließen die Täter eine "161"-Zahlenkombination - allgemein bekannt als Code der Antifa - sowie einen Schriftzug. Ein Polizeisprecher erklärte, dass es sich dabei um die Aufschrift "Fick die AfD" handelte.
Auch hier hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.
Inzwischen ist von den Schmierereien nicht mehr viel übrig, außer Überreste von grau-silberner Farbe, die sich über einen Großteil der Fassadenfront und die Fenster zieht. Die Höhe des Sachschadens war derweil noch unklar.
Meyer-Götz wollte sich am Sonntag gegenüber TAG24 vorerst nicht weiter zu ihrer Situation äußern: "Ich muss selber überlegen, wie wir damit umgehen", sagte die 45-Jährige.
Titelfoto: Ove Landgraf

