Dresdner Friedenspreis: Zur Verleihung wird getanzt und gerappt

Dresden - Der Kampf für Frieden und Freiheit wird in Dresden seit 2010 mit dem "Dresdner Friedenspreis" gewürdigt. In diesem Jahr wird die polnische Autorin und Aktivistin Klementyna Suchanow (52) in der Semperoper mit dem mit 10.000 Euro dotierten Preis geehrt.

Drei Kräfte für eine gute Sache: Intendantin der Semperoper Nora Schmid (47, l.), Friedenspreis-Initiator Peter Ufer (62), Choreografin Katja Erfurth (55).  © Eric Münch

Geschäftsführer Peter Ufer (62) begründet die Wahl damit, dass "Suchanow seit 2016 immer wieder Zehntausende in Polen auf die Straße brachte, um gegen den Abbau des Rechtsstaates und die Verschärfung des Abtreibungsgesetzes zu demonstrieren."

Zudem beschäftige sich die polnische Preisträgerin in ihren Büchern und Artikeln mit "den globalen Verflechtungen von radikal religiösen und politisch ultrakonservativen bis rechtsgerichteten Kreisen".

Die Preisverleihung ist dabei nicht etwa als trockene Laudatio gedacht, sondern einmal mehr als Event.

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Die renommierte Dresdner Choreografin Katja Erfurth (55) zeigt eine Tanzperformance, die sich mit den Texten und Gedanken der Preisträgerin Suchanow auseinandersetzt.

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Der Pokal als Skulptur: Der Dresdner Friedenspreis ist mit 10.000 Euro dotiert.  © Amac Garbe
2025 ehrte die Initiative "Friedenspreis Dresden" den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mit dem Friedenspreis Dresden.  © Amac Garbe

Friedenspreis wird am 12. April verliehen

Austragungsort des Preisverleihungs-Events am 12. April um 11 Uhr ist die Semperoper. (Eintritt: 10 Euro).  © 123rf/tomas1111
Diesjährige Preisträgerin ist Klementyna Suchanow (52).  © Andrzej Świetlik

Der Berliner Rapper Juse Ju (bürgerlich Justus Hütter, 43) soll für Stimmung sorgen, "die es so in der Semperoper auch noch nicht gab", konstatiert Ufer schmunzelnd.

Der von der Klaus-Tschira-Stiftung unterstützte Friedenspreis wird am Sonntag, 12. April, um 11 Uhr, verliehen. Der Eintritt kostet 10 Euro.

Am Folgetag (Montag) findet um 18 Uhr eine Podiumsdiskussion mit Klementyna Suchanow im Militärhistorischen Museum statt. Der Eintritt hierzu ist frei. Infos: friedenspreis-dresden.de.

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