Chip-Riese darf mehr Chemikalien lagern

Dresden - GlobalFoundries steckt Milliarden in den Standort Dresden. Mit dem Ausbau seiner Chip-Produktion will der US-Konzern bis Ende 2028 rund 1,1 Milliarden Euro investieren und die Kapazität auf 1,1 Millionen Wafer pro Jahr steigern. Jetzt kommt ein weiteres Projekt hinzu: Die Landesdirektion hat die Genehmigung für die Erweiterung des Chemikalienlagers erteilt.

LDS-Präsident Béla Bélafi (51, l.) und GlobalFoundries-Geschäftsführer Manfred Horstmann freuen sich über die schnelle Genehmigung.
LDS-Präsident Béla Bélafi (51, l.) und GlobalFoundries-Geschäftsführer Manfred Horstmann freuen sich über die schnelle Genehmigung.  © Landesdirektion Sachsen

Nur vier Monate dauerte das Verfahren - deutschlandweit sonst ein Prozess von bis zu einem Jahr.

Schnelle Genehmigungen seien wichtig für neue Industrieansiedlungen, lobt Behördenpräsident Béla Bélafi (51).

Auch GlobalFoundries-Manager Manfred Horstmann spricht von einem "Wettbewerbsvorteil" für Region und Unternehmen.

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Das neue Lager soll Lieferengpässe vermeiden und Kapazitäten sichern.

GlobalFoundries wird seine Produktion in Dresden weiter ausweiten.
GlobalFoundries wird seine Produktion in Dresden weiter ausweiten.  © imago/Sylvio Dittrich
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Zudem sinken CO2- und Lärmemissionen, weil viele Chemikalien künftig direkt vor Ort gemischt werden. So sollen die Tankwagentransporte um bis zu 90 Prozent reduziert werden.

Titelfoto: imago/Sylvio Dittrich

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