Dresden - Die Dresdner Handwerkskammer macht sich für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf stark und fordert eine Absicherung für selbstständige Frauen.
Im Kammerbezirk werden von den rund 21.000 Firmen mehr als 4000 von Frauen geführt.
Aber: "Derzeit gibt es für Unternehmerinnen keine finanzielle Absicherung, die dem Mutterschutz für angestellte Frauen direkt vergleichbar wäre, denn für sie gilt das Mutterschutzgesetz nicht", mahnt Hauptgeschäftsführer Andreas Brzezinski (56).
Das sei inakzeptabel. Die Handwerkskammer setzt sich dafür ein, allen werdenden Müttern eine Schutzzeit einzuräumen und sie entsprechend finanziell abzusichern.