Gläserne Manufaktur in der Krise: Neue Ideen kommen auf den Tisch

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Dresden - Der Glanz von einst ist weg. Der schleppende Absatz bei E-Autos hat auch die Gläserne Manufaktur von VW in Dresden in die Krise gestürzt. Jetzt kommt ein weiterer Vorschlag zur Zukunft des Objekts auf den Tisch.

Die Zukunft der Gläsernen Manufaktur ist offen.
Die Zukunft der Gläsernen Manufaktur ist offen.  © Petra Hornig

Zuletzt gab es bei E-Autos sogar positive Nachrichten: In der ersten Jahreshälfte zog die Nachfrage spürbar an.

Für Sachsen verzeichnete das Kraftfahrtbundesamt (KBA) 2500 Neuzulassungen mehr als im Vorjahreszeitraum (gesamt: 6677 batteriebetriebene Elektrofahrzeuge).

Und auch bei den Ladepunkten spielt Sachsen vorne mit. Laut KBA kamen im Freistaat zum 1. Juli zwölf Elektroautos auf einen Ladepunkt. Das ist bundesweit Platz drei.

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Dennoch macht VW gerade bei E-Autos Verluste. Das Werk in Zwickau speckt ab, die Gläserne Manufaktur stellt die Produktion Ende Dezember ein. Die Mitarbeiter haben eine Beschäftigungsgarantie bis 2030. Viele machen sich dennoch Sorgen, wie es im nächsten Jahr weitergeht.

Sachsen hat mit die meisten Ladepunkte in Deutschland. Trotzdem läuft der Verkauf von E-Autos eher schleppend. (Symbolfoto)
Sachsen hat mit die meisten Ladepunkte in Deutschland. Trotzdem läuft der Verkauf von E-Autos eher schleppend. (Symbolfoto)  © Jan Woitas/dpa
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Eine konkrete Lösung hat VW bisher nicht vorgelegt. Das wollen nun die IG Metall und der Betriebsrat nachholen. Am Donnerstagvormittag stellen beide Seiten das Konzept "Neustart Faszination Forschung" erstmals öffentlich vor.

Titelfoto: Petra Hornig

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