Was Dresdens Tramfluencer an Haltestelle erlebt, macht ihn sprachlos
Dresden - Kopfschütteln bei Dresdens Tramfluencer! In einem neuen Video erzählt Straßenbahnfahrer Maik Zeuge (47) von einer Situation, die ihn "sprachlos" macht.
"Ein kleiner Junge – ich würde sagen so fünf oder sechs Jahre alt – rennt gezielt zu meiner Bahn und stellt sich quer in die Tür", berichtet Zeuge seinen 49.000 Followern bei Instagram.
Zwar sei es nicht ungewöhnlich, dass Türen aufgehalten werden, so der DVB-Mitarbeiter, aber "dass das in dem Alter schon ein Kind macht", hätte er nicht gedacht. "Und dann kommt die Mutti mit zwei großen Einkaufstaschen angeschlendert und der Kleine ist stolz wie Bolle, weil er ihr die Türe aufhält."
Sein dringender Appell: "Bitte schickt keine Kinder vor." Er könne zwar verstehen, dass man die Bahn noch bekommen möchte, jedoch seien die Türen des Fahrzeugs "kein Spielplatz", schreibt Zeuge in seinem Posting. "Sicherheit geht immer vor."
Diese Haltung vertreten auch die Leute in der Kommentarspalte. "Unverantwortlich" oder "Geht gar nicht!" heißt es dort etwa. "Es hätte was passieren können. Eigentlich sollte die Mutti ein Vorbild sein", schreibt eine Userin.
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Maik Zeuges Ratschlag: "Wenn ihr seht, dass die Bahn abfahren möchte, dann lieber gemeinsam warten, als Kinder in solche Situationen zu bringen. Die nächste Bahn kommt meistens schneller als gedacht."
Titelfoto: Montage: Eric Münch, Screenshot/Instagram/maik.zeuge
