Dresden - Schwarzer Rauch zeigte der Dresdner Feuerwehr am Mittwochmorgen den Weg zum Einsatzort. In der Friedrichstadt brannte es in einem Nebengebäude mit angrenzender Lagerhalle.
Gegen 8.26 Uhr schrillte der Alarm, ein Löschtrupp machte sich auf zur Berliner Straße.
Nach Erkundung der Lage kamen die Kameraden zum Ergebnis, dass mehrere Fahrradakkus in Brand geraten waren.
Laut Feuerwehr sei umgehend ein Löschangriff unter Atemschutz eingeleitet worden. Zuerst von außerhalb des Gebäudes, danach drangen die Einsatzkräfte ins Innere vor.
Am Ende mit Erfolg! Das Feuer konnte eingedämmt und eine Ausbreitung auf angrenzende Teile des Gebäudes verhindert werden.
Die betroffenen Akkus mussten anschließend in einem Metallbehälter gekühlt werden.
Person versuchte vor Eintreffen der Feuerwehr, den Brand in der Friedrichstadt zu löschen
Das Gebäude selbst wurde belüftet, Teile der Zwischendecke zur Kontrolle geöffnet. Genutzt werden kann es nicht mehr. Gegen 10.30 Uhr war der Einsatz beendet.
Personen befanden sich bei Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr im Gebäude.
Eine Person hatte jedoch vor Anrücken der Einsatzkräfte versucht, den Brand auf eigene Faust mit einem Handfeuerlöscher zu bekämpfen, und dabei Rauchgase eingeatmet. Mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung endete der selbstlose Einsatz im Krankenhaus.
Eine zweite Person konnte das Gebäude rechtzeitig verlassen und kam ohne Verletzungen davon.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.