Dachstuhlbrand in Dresden: Feuerwehr rechnet mit Einsatz bis tief in die Nacht

Dresden - Großer Feuerwehr-Einsatz in Dresden-Löbtau!

Riesige Flammen schlagen aus dem Dachstuhl.
Riesige Flammen schlagen aus dem Dachstuhl.  © Roland Halkasch

Die Kameraden mussten am heutigen Montagabend gegen 17.41 Uhr auf die Wernerstraße/Ecke Lübecker Straße ausrücken.

Bei Ankunft war der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses bereits durchgebrochen. Er stand auf einer Fläche von 300 Quadratmetern im Vollbrand. Dichter Rauch drang aus dem Gebäude.

Die Feuerwehr musste zusätzliche Kräfte zum Löschen nachfordern. "Aktuell sind wir mit 60 Einsatzkräften vor Ort", so Feuerwehr-Sprecher Michael Klahre (44) gegenüber TAG24.

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Die Brandbekämpfung erfolgte über drei Drehleitern. Zusätzlich kamen Strahlrohre beim Innenangriff zum Einsatz.

Das komplette Haus wurde geräumt. Es gibt keine Verletzten. Die Bewohner wurden in einem Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe temporär untergebracht.

Die Kameraden der Feuerwehr bekämpfen den Brand von außen per Drehleiter.
Die Kameraden der Feuerwehr bekämpfen den Brand von außen per Drehleiter.  © Roland Halkasch

Feuerwehr-Meldung auf X

Brand gelöscht, Einsatz bis tief in die Nacht

Die Restlöscharbeiten werden noch bis tief in die Nacht andauern.
Die Restlöscharbeiten werden noch bis tief in die Nacht andauern.  © Feuerwehr Dresden

Eine Ausbreitung der Flammen auf die Nachbargebäude konnte verhindert werden. Der Brand ist mittlerweile gelöscht.

Nun erfolgen aufwendige Restlöscharbeiten. Zur Identifizierung von Glutnestern wurde dafür die Drohnenstaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes hinzugezogen.

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Die Kreuzung ist weiterhin für den gesamten Straßenverkehr voll gesperrt. "Wir rechnen mit einem längeren Einsatz bis tief in die Nacht", so Klahre weiter.

Die Polizei ist vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

In dem betroffenen Haus befinden sich Räumlichkeiten der Nachbarschaftsinitiative "PlatzDa!". Auf X (vormals Twitter) schrieben dessen Mitglieder, dass es infolge des Brands unklar ist, inwieweit dort noch Veranstaltungen stattfinden können.

Erstmeldung: 18.36 Uhr. Aktualisierung: 22.02 Uhr.

Titelfoto: Roland Halkasch

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