Dresden - Im Herbst hatte der Ausländerbeirat eine Transparenz-Offensive von der Stadt eingefordert: Städtische Internetseiten sollten besser über den Familiennachzug informieren.
Dem Anliegen erteilt das Rathaus jetzt eine Absage.
Mit Verweis auf bestehende Internetseiten, sowohl von der Stadt, von Auslandsvertretungen als auch dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, schreibt die Verwaltung klipp und klar: "Eine extra Informationsseite wird nicht eingerichtet."
Auch die Idee des Ausländerbeirats, eine Übersicht in einfacher Sprache zu veröffentlichen, die erklärt, "wie humanitäre Ermessensspielräume im Aufenthaltsrecht in Krisensituationen genutzt werden können", lehnt die Stadt ab.
Eine solche Übersicht sei "rechtlich kaum abzusichern", heißt es.