Baby Ludwig hatte es eilig: Blitzgeburt am Straßenrand

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Dresden - Manchmal fliegt der Storch schneller als gedacht: Der kleine Ludwig hatte es so eilig damit, auf die Welt zu kommen, dass die Dresdner Heide als Kreißsaal herhalten musste. Trotzdem ging alles gut und so wurde am gestrigen Sonntag noch einmal die Geburt gefeiert.

Caroline Schott (34, v.l.), Helene (6), Ludwig und David Ziegenbalg (36) feierten gestern den guten Ausgang der Blitzgeburt.
Caroline Schott (34, v.l.), Helene (6), Ludwig und David Ziegenbalg (36) feierten gestern den guten Ausgang der Blitzgeburt.  © Eric Münch

So schnell wird David Ziegenbalg (36) den 6. November wohl nicht vergessen: Gegen 7.15 Uhr war er mit seiner hochschwangeren Freundin Carolin Schott (34) auf dem Weg Richtung Krankenhaus: "Sie hatte erste Wehen", so der Steuerfachangestellte. "Doch dass das so schnell geht, hätte keiner gedacht."

Noch unterwegs rief er den Rettungswagen, hielt in einer Einfahrt am Abzweig nach Langebrück: "7.35 Uhr hatte ich dann den kleinen Ludwig auf dem Arm", so David Ziegenbalg. "Zehn Minuten später kam der Rettungsdienst, hat Mutter und Baby ins Krankenhaus gebracht."

Für Ziegenbalg, der bisher noch nie Erste Hilfe leisten und erst recht nicht als Hebamme aushelfen musste, war es zu überwältigend: "Das lief alles wie automatisch", sagt er.

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"Ich habe erst nach drei bis vier Tagen so richtig verstanden, was da gelaufen ist."

Hier kam der kleine Ludwig zur Welt.
Hier kam der kleine Ludwig zur Welt.  © Eric Münch
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Eine schöne Erinnerung am Waldesrand

Von Verwandtschaft und Freunden gab es am Sonntag Glückwünsche und Geschenke.
Von Verwandtschaft und Freunden gab es am Sonntag Glückwünsche und Geschenke.  © Eric Münch

Denn so ganz ohne war die Geburt im Wald nicht: Zu der Zeit war es gerade mal sieben Grad kalt, Ludwig kam über den Beifahrersitz zur Tür heraus auf die Welt. Mutter und Kind sind wohlauf, was am Sonntag erneut mit Familie und Freunden im Karswaldbad gefeiert wurde.

Doch damit soll die Geburt zwischen Wald und VW Golf nicht vergessen sein: "Wir wollen dort einen Storch aufstellen", so Carolin Schott. "Auch damit am Waldesrand mal an etwas Schönes erinnert wird."

Titelfoto: Fotomontage: Eric Münch

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