Dresden-Klotzsche: Künstlerkolonie ist in Lineal-Baracke gezogen
Dresden - Die alte Baracke der Linealfabrik in Klotzsche ist das Atelier von Erika Walther (74). Doch für zehn Tage ist sie eine deutsch-brasilianische Künstlerkolonie, in der auf Einladung der Gastgeberin 13 Künstler malen, zeichnen, schraffieren, drucken und fotografieren.
Alles in Kürze
- Künstlerkolonie in Dresden-Klotzsche eröffnet
- 13 Künstler arbeiten zehn Tage zusammen
- Verschiedene Techniken und Stile werden gezeigt
- Pop-up-Ausstellung am 3. September im riesa efau
- Über 70 Arbeiten und Plastiken sind zu sehen

Eine von ihnen ist Malerin Anne Ditscherlein. Sie hat zwar in Dresden studiert, lebt aber in Paris: "Hier kann ich mich von der Metropole erholen. Es ist ein wunderbares Arbeiten."
Im Garten sitzt Lennart Kudla, zwischen Gras und Brennnesseln malt er auf eine alte Holztür florale Elemente mit Ölfarben.
Patricia de Filipi druckt mit Blättern von Bäumen und Sträuchern aus der Nachbarschaft. "Die Negation ist komplett anders als in São Paulo", sagt Patricia begeistert.
Feines chinesisches Papier ist die Grundlage für die Monotypien von Feres Lourenco Khoury.


Pop-up-Ausstellung nur am 3. September

Ein starker Kontrast dazu sind die grafisch anmutenden Acrylbilder von Alexandra Kaufhold.
"Jeder kann arbeiten, wie er will. Ich gebe nichts vor, sorge nur für Kost und Logis", freut sich Erika Walther ob der künstlerischen Vielfalt.
Alle über 70 Arbeiten der 13 Künstler und Plastiken von Erika Walther sind (nur) am 3. September (ab 19 Uhr) in einer Pop-up-Ausstellung im "riesa efau" zu sehen.
Titelfoto: Bildmontage: Norbert Neumann (2)