Dresdner Frauenkirche schließt: Das ist der Grund

Dresden - Die Frauenkirche Dresden schließt ab Montag für knapp eine Woche ihre Türen. Denn eines der berühmtesten Wahrzeichen Sachsens braucht Pflege.

Liebevoll werden u. a. Sitzflächen und Griffkanten abgeschliffen und neu eingeölt sowie Handläufe und Wandflächen mit Wachs- oder Farbanstrichen versehen.
Liebevoll werden u. a. Sitzflächen und Griffkanten abgeschliffen und neu eingeölt sowie Handläufe und Wandflächen mit Wachs- oder Farbanstrichen versehen.  © Petra Hornig

Vom 12. bis 17. Januar ist die Frauenkirche für Besucher geschlossen.

Rund 40 Fachkräfte rücken an, um Holz, Stein, Technik und Brandschutz zu warten, die Beleuchtung zu erneuern und die Kirche von unten bis zur Laterne gründlich zu reinigen.

50.000 Euro kosten die Arbeiten – mehr als in den Vorjahren, auch wegen steigender Preise.

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Stiftungsarchitekt Thomas Gottschlich (60) erklärt: "Als Großkirche mit rund zwei Millionen Gästen im Jahr und als Gebäude mit einer komplexen Bauphysik erfordert die Frauenkirche eine kontinuierliche fachliche Wartung."

Die jährliche Wartungswoche hat Tradition: Bereits zum 19. Mal nutzt die Stiftung die besucherschwache Januarzeit für Arbeiten, die im laufenden Betrieb nicht möglich sind. Trotzdem bleibt klar: Mit zunehmendem Alter steigen Aufwand und Kosten.

Titelfoto: Petra Hornig

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