Mehr als 380 Kurzfilme sind zu sehen: Filmfest Dresden startet

Dresden - Von der Schauburg bis zum Schloßplatz: 19 Locations, 17 Preise und ein Fokus auf der Arbeitswelt - das Filmfest Dresden startet am Dienstag in den 38. Jahrgang. Zu erleben ist eine Werkschau der internationalen Kurzfilmszene.

Realfilm im Internationalen Wettbewerb: "The Sleeping Beauty" von Mattie Do.  © Filmfest Dresden

Mehr als 380 Kurzfilme aus 60 Ländern sind von Dienstag an beim 38. Internationalen Kurzfilmfestival zu sehen. Unter dem Themenschwerpunkt "Work in Progress" wird der Blick vor allem auf die moderne Arbeitswelt gerichtet. Es gehe laut den Veranstaltern um Machtstrukturen.

Die ausgewählten Filme zeigten, welche Rolle Arbeit für gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Mitwirkung spiele. Das Festivalmotto dockt damit nach dem Vorjahresthema "Solidarisiert Euch!" als zweiter Teil einen auf drei Jahre angelegten Themenschwerpunkt zum Generationenwechsel an.

Insgesamt konkurrieren 65 Beiträge aus 36 Ländern um 17 Auszeichnungen in drei Wettbewerben. Die Filme - in diesem Jahr sind es weniger Animationsstreifen, dafür mehr Dokumentationen - sind von Dienstag an bis zum Sonntag an 19 Orten zu sehen, etwa im Filmtheater Schauburg oder im Programmkino Ost.

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Animationsfilm im Nationalen Wettbewerb: "Time" von Max Mörtl und Robert Löbel.  © Filmfest Dresden

Das kostenfreie Kurzfilm-Open-Air 2026 findet parallel auf dem Schloßplatz statt. Die Preisverleihung ist am Samstag, 20 Uhr, im Leone-Saal der Schauburg.

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