Nach Großbrand: Band-Proberäume sollen in alte Operette von Leuben

Dresden - Seit mittlerweile sechs Jahren steht das ehemalige Gebäude der Staatsoperette in Leuben leer. Doch das soll sich nun ändern.

In der ehemaligen Staatsoperette Leuben sollen Bands und andere Künstler neue Räume erhalten.
In der ehemaligen Staatsoperette Leuben sollen Bands und andere Künstler neue Räume erhalten.  © Steffen Füssel, 4pmproduction/123rf (Bildmontage)

Mit dem Beschluss des Haushalts hat der Stadtrat 800.000 Euro bereitgestellt, um dem Bauwerk wieder neues kulturelles Leben einzuhauchen.

Mit dem Geld soll die Operette instandgesetzt werden und Probe- und Atelierräume für die Kreativ- und Kunstszene entstehen.

Diese sind nicht erst seit dem Großbrand im Industriegebiet im Juni Mangelware in Dresden. Stadtrat und Stadtverwaltung erfüllen damit aber auch einen Wunsch der Leubener.

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Diese hatten sich in einer Umfrage im Frühjahr gewünscht, dass in dem leerstehenden Gebäude Angebote für Kunst, Kultur und Freizeit geschaffen werden.

Aber nicht nur das Operetten-Gebäude soll aufgewertet werden, sondern auch der ganze Stadtteil. Denn die Teilnehmer der Umfrage wünschten sich außerdem eine bessere Wohnqualität, die Aufwertung des öffentlichen Raums und eine Verbesserung des Stadtklimas.

Den Ausbau von Geh- und Radwegen haben sie der Stadtverwaltung ebenfalls als Aufgabe mitgegeben.

Die Bürger sollen unterdessen weiter einbezogen werden, beispielsweise in Workshops, in denen einzelne Projekte und Lösungsansätze diskutiert werden.

Titelfoto: Steffen Füssel, 4pmproduction/123rf (Bildmontage)

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