Ostrale-Auftakt mit "begehbarer Zeichnung" in der robotron-Kantine

Dresden - In gut zwei Wochen beginnt in Dresden die internationale Kunstausstellung Ostrale Biennale 023, doch ein bisschen Ostrale ist schon jetzt. Das größte Werk des aktuellen Jahrgangs wird dieser Tage installiert.

Die riesige Zeichnung "Body Works". Vergangenen Donnerstag begann die Installation.
Die riesige Zeichnung "Body Works". Vergangenen Donnerstag begann die Installation.  © Holm Helis

"Body Works" heißt die insgesamt gut 150 Quadratmeter große Arbeit des österreichischen Kunstduos Asynchrome, Marleen Leitner und Michael Schitnig, das das Ausstellungsgebäude der robotron-Kantine für die Ausstellungsdauer (10. Juni bis 1. Oktober) beinahe wie eine Außenhaut umgeben soll.

Das Werk sei eine "begehbare Zeichnung", erklärt Marleen Leitner. Seit mehr als zehn Jahren arbeite das Kunstduo an der Transformation der Zeichnung. "Die Zeichnung von den Wänden holen", sei das Motto. Inhaltlich stellt das Bild die Frage der Bedeutung von Individuum und Körper "im Zeitalter des Überwachungskapitalismus".

Möglich gemacht wird das Asynchrome-Projekt mithilfe einer Finanzspritze von 6000 Euro der Stiftung Kunst und Musik für Dresden.

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"Mit der spektakulären Arbeit an der Fassade des Gebäudes, die auch ein gewisses Geheimnis in sich bergen wird, soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass dies ein Ort für die zeitgenössische bildende Kunst mitten in unserer Stadt ist", so Martina de Maizière, Vorstandsvorsitzende der Stiftung.

Eine Animation der fertiggestellten Installation.
Eine Animation der fertiggestellten Installation.  © studioASYNCHROME

Die von Direktorin Andrea Hilger geleitete Ausstellung präsentiert auf 3000 Quadratmetern 101 Positionen, insgesamt etwa 350 Werke der zeitgenössischen Kunst.

Titelfoto: Bildmontage: Holm Helis, studioASYNCHROME

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