"Petit Frank" gewinnt die Kochsternstunden
Dresden - Fünf Wochen lang wurde bei den "Kochsternstunden" geschlemmt. Hunderte Feinschmecker genossen 14.889 Menüs des Restaurantwettbewerbs, an dem sich 50 Lokale in und um Dresden beteiligten. Jetzt stehen die Sieger fest.
Dreiviertel der Besseresser gaben 9802 Bewertungen zu Kochkunst und Service ab.
Ihr Urteil ist ein Doppelerfolg: Das "Petit Frank" wurde am Montag sowohl als bestes Restaurant als auch Chef Frank Ollhoff (46) als bester Gastgeber geadelt.
Als Zweitplatzierter des Vorjahres wollte Ollhoff diesmal gewinnen. "Mit diesem Anspruch bin ich angetreten und habe alles gegeben", freute sich der Gewinner.
Auf Platz 2 schaffte es Vorjahres-Gewinner Elvis Herbek (44) mit dem Restaurant "finesse", gefolgt vom Radebeuler Neueinsteiger "Gioia". Das Sterne-Restaurant "Heiderand" und Mario Pattis' "Feine Kost" belegten Platz 4 und 5.
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Das "Stresa" verpasst zwar den Sieg, überzeugt aber mit vielen Gästen
Große Hoffnungen hatte sich das "Stresa" der Geschwister Sebastian Böhme (39) und Josefine Persing-Böhme (35) gemacht. Chefkoch Tobias Heldt (37), der auch schon mit Sternekoch Tim Raue (51) zusammengearbeitet hat, zauberte ein wunderbares Menü.
Kleiner Trost: Das "Stresa" verkaufte die meisten Menüs - nämlich 932 und sicherte sich zumindest einen wirtschaftlichen Erfolg.
Nicht zu vergessen: Als zweitbeste Servicekraft ausgezeichnet wurde Sandro Gärtner von der "Lößnitztalschänke", die ebenfalls von Böhmes bewirtschaftet wird. In der Kategorie Pop-up-Restaurant überzeugte Verena Leister (33).
"Ich habe es gehofft, aber in meiner Kategorie waren alles grandiose Köche", freute sich die TV-erprobe Dresdnerin ("The Taste") umso mehr.
Die Kochsternstunden wachsen immer weiter
Generell sind die "Kochsternstunden" auf Erfolgskurs. Die Zahl der verkauften Menüs als auch die Bewertungen nahmen um 30 Prozent zu.
Projektleiterin Anne Zeumer (41) weiß: "Die Menüs brachten für die Restaurants einen Gesamtumsatz von rund 1,7 Millionen Euro."
Obwohl Schirmherrin & Tourismusministerin Barbara Klepsch (60, CDU) nur einmal Zeit zum Schlemmen fand - im Restaurant "Alte Meister".
Titelfoto: Foto Koch

