Wie sieht eine "Partitur des Körpers" aus?

Dresden - "Tacheles" lautet das Motto des Themenjahres der jüdischen Kultur in Sachsen. Im Rahmen des Programms setzt sich die renommierte Dresdner Choreografin Katja Erfurth (55) für das Theater Hellerau mit der israelischen Künstlerin Noa Eshkol (1924–2007) auseinander.

Alles notiert und doch individuell: die Tänzerinnen Amit Abend, Seraphine Detscher und Helena Fernandino.  © Stefan Häßler

Entstanden ist die Tanzperformance "Partitur des Körpers", in der Eshkols künstlerisches Werk tänzerisch erforscht wird.

Im Zentrum der Aufführung steht die Frage nach der Möglichkeit, jede Bewegung jedes Körperteils im Raum genau zu bestimmen: "Wie ist es möglich, Tanz ganz genau festzuhalten und gleichzeitig die Individualität der Tänzerinnen zu wahren?"

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Im ersten Teil der Performance präsentiert Katja Erfurth (55) ein Solo mit Violinenbegleitung.  © Stefan Häßler

Am 30. und 31. Oktober ist "Partitur des Körpers" jeweils um 20 Uhr im Großen Saal zu erleben.

Infos: hellerau.org/partitur-des-koerpers.

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