Kurz vor Jahresende werden die Vorräte knapp: DRK hofft auf Blutspenden

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Von Helena Dolderer

Dresden - Über die Feiertage kann in Sachsen an mehreren Sonderterminen Blut gespendet werden.

Besonders zum Jahresende drohen die lebensrettenden Blutpräparate knapp zu werden. (Symbolfoto)
Besonders zum Jahresende drohen die lebensrettenden Blutpräparate knapp zu werden. (Symbolfoto)  © Oliver Berg/dpa

"Der Dezember ist wegen der Feiertage wie in jedem Jahr ein schwieriger Monat", sagte Kerstin Schweiger vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost auf Nachfrage. Zudem seien viele Menschen im Winter krank.

Die Versorgungslage mit lebensrettenden Blutpräparaten sei derzeit stabil auf einem niedrigen Niveau. Sondertermine gibt es am 26. und 27. Dezember sowie am 3. Januar.

In Dresden kann etwa zu bestimmten Zeiten im Städtischen Klinikum in Neustadt, am Institut für Transfusionsmedizin in Blasewitz, im Simmel-Center am Albertplatz und im Baumarkt in der Washingtonstraße gespendet werden.

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Schweiger rät generell, sich vorab im Internet einen Termin zu buchen, um Wartezeiten zu vermeiden. Eine Blutspende dauert ungefähr 45 Minuten. Spenden können gesunde Menschen ab 18 Jahren.

Wer regelmäßig Blut spende, helfe nicht nur Menschen, sondern bekomme auch jedes Mal einen ärztlichen Gesundheitscheck vor der Spende, sagt Schweiger.

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Aus dem Spenderblut können mehrere Präparate gewonnen werden: rote Blutkörperchen (Erythrozyten), Blutplasma und Blutplättchen (Thrombozyten). Die Blutplättchen, die etwa in der Krebsbehandlung benötigt werden, seien dabei lediglich vier Tage haltbar.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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