Dresden - Anders als die Louisenstraße ist die Hauptstraße bereits eine echte Flaniermeile. Hier gelten rücksichtslose Radfahrer als Ärgernis für Händler und Passanten. Eine Lösung scheint nicht in Sicht.
Im November beauftragte der Stadtrat ein Verkehrskonzept für die Hauptstraße, bei dem Rad- und Fußverkehr getrennt geführt werden.
Die Entscheidung war verbunden mit einem Planungsstopp weiterer Fahrradbarometer, aus frei werdenden Mitteln sollte das Konzept bezahlt werden.
Doch das ist bis heute nicht in Arbeit - laut Rathaus müssten erst "die finanziellen Rahmenbedingungen" geklärt werden.
Mit Rückzahlungen für nicht aufgestellte Fahrradbarometer sei nicht zu rechnen.
Stadtrat Johannes Schwenk (34, CDU) ist sauer: "Das ist doch ein vorgeschobenes Argument. Es muss auch ohne diese Mittel möglich sein, eine Lösung vorzuschlagen." Die Stadt wolle das unbequeme Thema lieber aussitzen, mutmaßt der Politiker.