Asbest-Reste vorerst unter einer Plane verschwunden

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Dresden - Etwa sechs Wochen nach dem Barackenfeuer und dem Asbest-Alarm an der Caspar-David-Friedrich-Straße in Strehlen wurden die Brandreste mit den giftigen Bruchstücken endlich mit einer Plane abgedeckt, um die weitere Ausbreitung durch Wind und Wetter einzudämmen.

Sechs Wochen nach Bekanntwerden des Asbest-Alarms wächst langsam Gras über die giftigen Bruchstücke am Wegrand.
Sechs Wochen nach Bekanntwerden des Asbest-Alarms wächst langsam Gras über die giftigen Bruchstücke am Wegrand.  © Ove Landgraf

Das Rathaus hatte dem Eigentümer dafür eine Frist gesetzt, eine weitere zur Beräumung läuft nun aus.

Nachdem sich die Asbest-Bruchstücke von dem ungesicherten Brandmüll-Areal wochenlang auf Wegen und in Nachbargärten verteilen konnten, sichert jetzt eine große grüne Plane das Brandareal auf dem Privatgrundstück.

"Ein Provisorium, das sicher nicht den strengen Regeln im Umgang mit Asbest genügt, aber wenigstens passiert überhaupt mal etwas", sagt Sven Thorenz (56) von der Interessengemeinschaft "Strehlen ist schön - Werte erhalten".

Dresden: Nichts geht mehr auf S-Bahn Linie 2 in Dresden: Das ist der Grund
Dresden Lokal Nichts geht mehr auf S-Bahn Linie 2 in Dresden: Das ist der Grund

"Insbesondere für Anwohner bleibt es ein unhaltbarer Zustand und das zögerliche Handeln der Behörden und des Eigentümers unverständlich. Es geht schließlich um die Gesundheit", so Thorenz.

Auch die Interessengemeinschaft bemühte sich bei der Verwaltung um eine schnelle Beseitigung der Gefahr. "Leider scheinen Hinweise teils als Belästigung aufgefasst zu werden. Wir fühlen uns im Stich gelassen", so Thorenz. "Man hat den Eindruck, die Stadt Dresden wartet, bis Gras über die Sache gewachsen ist."

Das könnte tatsächlich passieren, da sich zwischen den weiterhin vorhandenen Asbest-Resten an Wegrändern und Wiesen das Grün seinen Weg bahnt.

"Hinweise werden teils als Belästigung aufgefasst": Gritt Wiening (50) und Sven Thorenz (56) von der Strehlener Interessengemeinschaft kritisieren die Verwaltung.
"Hinweise werden teils als Belästigung aufgefasst": Gritt Wiening (50) und Sven Thorenz (56) von der Strehlener Interessengemeinschaft kritisieren die Verwaltung.  © Ove Landgraf
Deine täglichen News aus Dresden

Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.

  • Lokale Nachrichten aus Dresden & Umgebung
  • Exklusive Hintergrundberichte
  • Jederzeit abbestellbar
Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich. Bitte bestätige die E-Mail, die wir dir gesendet haben.
Mit deiner Anmeldung stimmst du unseren Datenschutzbestimmungen zu.

Entsorgungskonzept für Asbest-Reste liegt in Kürze vor

"Der Eigentümer gibt in den nächsten Tagen das umfängliche Entsorgungskonzept ab. Dieses enthält alle Einzelheiten, insbesondere Details, welcher Anteil des Abfalls in welcher Form wo entsorgt wird, und wird aufzeigen, bis wann eine vollständige Beräumung erfolgt ist", so eine Stadtsprecherin.

"Das Konzept ist sowohl mit der Unteren Abfallbehörde als auch der Landesdirektion abzustimmen."

Titelfoto: Ove Landgraf

Mehr zum Thema Dresden Lokal: