Bei brütender Hitze: Aufzug in Dresden steckengeblieben - Person kollabiert

Dresden - Helfer im Dauereinsatz! Am Sonntag waren Rettungsdienst und Feuerwehr in Dresden wegen der anhaltenden Hitzewelle erneut stark gefordert gewesen.

Rettungskräfte mussten sich am Sonntagmittag um sechs Personen kümmern, die in einem Aufzug feststeckten. (Symbolfoto)  © Monika Skolimowska/dpa

Bereits kurz vor 12 Uhr wurden die Kräfte nach Leuben alarmiert. Sechs Personen waren im Bereich Moränenende in einer Aufzugskabine eingeschlossen, die sich aufgrund der hohen Außentemperaturen stark aufgeheizt hatte.

"Eine Person war bereits kollabiert. Nachdem eine zerstörungsfreie Öffnung nicht möglich war, verschafften sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zugang zur Kabine und setzten einen Hochleistungslüfter ein, um die Eingeschlossenen mit Frischluft zu versorgen", erklärte Feuerwehr-Sprecher Michael Klahre (46).

Alle Betroffenen hätten gerettet werden können. "Zwei Personen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert", so Klahre weiter.

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Ein medizinischer Notfall habe sich zudem am Abend in Striesen ereignet. Eine Frau mit Kreislaufproblemen und drei Kleinkindern hätte in einer stark aufgeheizten Dachgeschosswohnung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut werden müssen. "Die Wohnung wurde belüftet, die Patientin mit kühlen Tüchern versorgt", berichtet der Sprecher.

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Weniger Rettungsdienst-Einsätze als am Samstag

Der Rettungshubschrauber war im Dresdner Gebiet fünfmal gefordert. (Symbolfoto)  © Stefan Sauer/dpa

In der Dresdner Heide musste am Sonntagmittag ein Vegetationsbrand bekämpft werden. Auf einer Fläche von etwa 30 mal 10 Metern stand Waldboden in Flammen.

"Durch den schnellen Löschangriff mit drei
Strahlrohren konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Die Wasserversorgung wurde im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen sichergestellt", sagt Michael Klahre.

Seiner Bilanz zufolge wurden in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 278 Rettungsdienst-Einsätze disponiert. Die Zahl lag damit noch unter dem Rekordwert von Samstag (mit 318 Einsätzen).

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In 87 Fällen hätte zusätzlich ein Notarzt ausrücken müssen. "Der Rettungshubschrauber wurde fünfmal alarmiert. Hinzu kamen zwei Intensivverlegungen sowie 31 qualifizierte Krankentransporte."

Im Bereich der Feuerwehr seien Kameraden zu sieben Brandeinsätzen, 30 technischen Hilfeleistungen sowie sieben Einsätzen aufgrund ausgelöster automatischer Brandmeldeanlagen ausgerückt.

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