Bei der Queer Pride in Dresden geht's nicht nur um gute Laune

Dresden - Zwischen den schwarz-rot-goldenen Fußballfahnen weht am Samstag in Dresden auch die Regenbogenflagge. Grund: die vierte Ausgabe der "Queer Pride Dresden".

Das Motto der diesjährigen "Queer Pride" war schon am 1. Juni im Rahmen einer Demo zu sehen.
Das Motto der diesjährigen "Queer Pride" war schon am 1. Juni im Rahmen einer Demo zu sehen.  © Eric Hofmann

Start ist um 14 Uhr am Neustädter Bahnhof. Danach geht's fünf Kilometer durch Dresden, vorbei am Landtag, entlang am Terrassenufer bis zum Alaunpark. Fünf Blocks sind unterwegs, auf vier davon legen DJs auf, aber auch einen Familien- und Ruheblock wird es geben.

Um 17 Uhr ist vorübergehend Schluss. Zwei Stunden später geht es aber weiter: bei der Aftershow-Party im Festspielhaus Hellerau.

Das diesjährige Motto "queer and antifascist - unite and resist" soll verdeutlichen, dass die "Queer Pride" andere Ziele hat als der Christopher Street Day.

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"Vielen Menschen hat es beim CSD an politischer Haltung gefehlt, viele sind dort deshalb noch nie oder schon lange nicht mehr hingegangen", hieß es vonseiten der Veranstalter. Auch das Organisationsteam soll nicht divers genug gewesen sein, die Community nicht ausreichend repräsentiert haben.

Das alles soll bei der heutigen Veranstaltung anders sein. Das Orga-Team sei deshalb so "bunt", wie es nur sein kann, Hierarchien gebe es nicht.

Bunt wird es auch in diesem Jahr zugehen.
Bunt wird es auch in diesem Jahr zugehen.  © Robert Michael

Man wolle Menschen weit über Dresden hinaus erreichen, weshalb die Organisation auch mehrsprachig sei. So hätten alle "Queers" die Möglichkeit mitzufeiern.

Titelfoto: Montage: Eric Hofmann, Robert Michael

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