Dresden - Zum Auftakt des Ausbildungsjahres begrüßte die Dresdner Verwaltung am Dienstag gut hundert neue Auszubildende. So verschieden wie die jungen Menschen, die künftig bei der Stadt arbeiten werden, sind auch ihre Berufe.
Neben ganz klassischen Ausbildungen wie Notfallsanitäter und Verwaltungsfachangestellte reihten sich auch besondere Berufe ein, wie angehende Gärtner sowie Maßschneider.
Auch bei der Feuerwehr beginnt für viele der erste Schritt ins Berufsleben. So wie für Lutz Jänsch (24). Für ihn ist dieser Job mehr als nur ein Arbeitsplatz. Etwa fünf Jahre war er bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, bevor er sich für die zweijährige Ausbildung zum Brandmeister entschied.
"Der Beruf ist unglaublich vielseitig. Manchmal kommt man zu einem Einsatz und alles ist komplett anders als erwartet", erzählt er. Gerade diese Ungewissheit reizt ihn. "Für mich ist es mehr als nur eine Ausbildung – es ist eine Berufung geworden."
Marvin Arold (17) hat sich für einen etwas anderen Weg entschieden. Der Teenager beginnt seine dreijährige Ausbildung zum Bestatter. "Der Tod hat mich schon immer interessiert", macht er deutlich.
Besonders wichtig sei ihm, den Angehörigen trotz des schweren Verlusts ein "gutes Gefühl" zu vermitteln.
Dirk Hilbert: "Als Gemeinschaft können wir die Stadt voranbringen"
Ganz andere Erfahrungen bringt Maxi-Kristin Tlusty (23) mit. Die Dresdnerin hat bereits eine dreijährige Ausbildung in der Verwaltung erfolgreich absolviert - nun folgt das passende Studium im Bereich des allgemeinen Verwaltungsrechts.
In Hinblick auf die neuen Azubis hat sie einen einfachen Rat: "Man wächst mit seinen Aufgaben. Manchmal hilft es, Dinge einfach auszuprobieren. Das kann viel bewirken."
Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung hob OB Dirk Hilbert (54, FDP) die Bedeutung neuer und kreativer Köpfe hervor: "Als Gemeinschaft können wir die Stadt voranbringen."