Bürgerumfrage zur Stadtentwicklung: Bei Zukunftsfragen sind ab Montag alle gefragt

Dresden - Dresdner, aufgepasst! Wer schon immer mal seinen Senf zur Stadtentwicklung dazugeben wollte, kann das ab kommendem Montag bis einschließlich 6. Februar machen: Was sticht in der Stadt besonders positiv hervor, was bereitet Sorgen - und was wünscht man sich?

Stadtplanerin Anja Heckmann (55, v.l.), Projektleiter Hans Martin Pfohl (57) und Amtsleiter Matthias Lerm (60) machen es vor: Mit einer Live-Abstimmung können Interessierte im Forum entscheiden, welche Ziele ihnen besonders wichtig sind.
Stadtplanerin Anja Heckmann (55, v.l.), Projektleiter Hans Martin Pfohl (57) und Amtsleiter Matthias Lerm (60) machen es vor: Mit einer Live-Abstimmung können Interessierte im Forum entscheiden, welche Ziele ihnen besonders wichtig sind.  © Thomas Türpe

Möglich macht das eine Bürgerumfrage im Stadtforum. Hier können sich Interessierte gemeinsam mit Experten rund um die Themen Kultur, Klima, Wirtschaft und bezahlbare Wohnungen austauschen.

Der Startschuss für das Stadtentwicklungs-Konzept "INSEK 2035+" fiel bereits 2016. Seither hat sich das Format immer weiterentwickelt - so wie Dresden auch.

Nun müsse man sich wieder an neue Bedingungen anpassen, denn "wir haben einen deutlichen Geburtenrückgang und einen zunehmenden Fachkräftemangel zu verzeichnen", erklärt Stadtplanungs-Amtsleiter Matthias Lerm (60).

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Doch auch "die finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten der Stadt sind nicht mehr so breit wie in den letzten Jahren", ergänzt Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne). Deshalb sei es umso wichtiger, klare Prioritäten für die Zukunft der Stadt herauszuarbeiten.

Dabei braucht die Verwaltung Hilfe: In den nächsten vier Wochen steht jede Woche (Montag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr) eines der vier Zukunftsthemen im Fokus und lädt auf der ersten Etage des Forums zu Gesprächen und Mitmachformaten ein.

Wer keine Zeit hat, vorbeizuschauen, kann die Umfrage innerhalb von zehn Minuten auch einfach online machen. Infos: dresden.de/insek

Titelfoto: Thomas Türpe

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