Coronavirus in Dresden: Inzidenz den dritten Werktag in Folge unter 100

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 29.676 mit dem Virus infizierte Menschen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Infektionen bei 1330. Die Dunkelziffer dürfte allerdings wesentlich höher sein. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 99,5 (Vortag: 104; alle Stand: 13. Mai, 12 Uhr). Der Inzidenz-Wert des RKI liegt bei 92 (Stand: 13. Mai, 8.50 Uhr).

Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.
Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Im Freistaat gilt seit dem 24. April die Corona-Notbremse mit verschärften Maßnahmen.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 13. Mai, 12.20 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Dresden

Die Stadt Dresden meldete am Dienstag 56 Neuinfektionen sowie zwei weiteren Todesfälle.

Insgesamt gab es damit in der sächsischen Hauptstadt 29.676 Corona-Erkrankungen und 1060 Sterbefälle seit Beginn der Pandemie. Eine weitere infizierte Person wurde ins Krankenhaus eingewiesen, 110 weitere Patienten gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt laut RKI auf 92 (Vortag: 92,2) an. Laut Angaben der Stadt Dresden liegt die Inzidenz derzeit bei 99,5 (Vortag: 104).

Update, 13. Mai, 12.01 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen leicht gesunken

Die Zahl der Corona-Neuansteckungen geht in Sachsen weiter allmählich zurück. Nach Angaben des Robert Koch Institutes (RKI) lag die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 140,1. Am Mittwoch betrug diese Sieben-Tage-Inzidenz noch 144,4. Sachsen ist hinter Thüringen (162,5) noch immer das am stärksten betroffene Bundesland. Bundesweit näherte sich der Wert am Donnerstag der Schwelle von 100, exakt waren es 103,6.

In Sachsen gibt es beim Infektionsgeschehen große Unterschiede. Der Erzgebirgskreis und der Landkreis Mittelsachsen liegen mit Werten von 241,8 beziehungsweise 235,8 weiter an der Spitze. Die geringsten Inzidenzen gibt es in Leipzig (72,5) und Dresden (92,0). Alle anderen Regionen liegen zwischen 100 und 200.

Das RKI bezifferte die Zahl der Neuinfektionen in Sachsen von Mittwoch auf Donnerstag mit 1442. Damit haben sich seit dem Beginn der Pandemie im März 2020 im Freistaat 275.860 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 9342 starben mit oder an einer Covid-19-Erkrankung.

Eine Mitarbeiterin im Corona-Testzentrum der SG Dynamo Dresden wertet einen Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus aus.
Eine Mitarbeiterin im Corona-Testzentrum der SG Dynamo Dresden wertet einen Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus aus.  © Robert Michael/dpa

Update, 13. Mai, 9.53 Uhr: Semperoper lädt während Corona zu virtuellem "Freischütz"-Streifzug

Sieben magische Kugeln, sieben Video-Stationen: Die Semperoper in Dresden nimmt den "Freischütz ins Visier". Unter diesem Titel können Musikfans ab 18. Mai einen virtuellen Streifzug auf den Spuren des "Freischütz" unternehmen, wie die Sächsische Staatsoper mitteilte.

200 Jahre nach der Uraufführung der Oper von Carl Maria von Weber (1786-1826) könne man bei Gesprächen mit Künstlern, anhand von Exponaten oder Tonbeispielen sowie mit ergänzenden Texten die Spur dieses Werkes in Bezug auf die Semperoper nachverfolgen. Am 18. Juni, dem Jubiläumstag der Uraufführung, ergänzt die Semperoper die Spurensuche mit dem Stream ihrer aktuellen "Freischütz"-Inszenierung Axel Köhlers aus dem Jahr 2015.

Nach Angaben der Semperoper ist der "Freischütz"mit bisher annähernd 1500 Vorstellungen die am häufigsten gespielte Oper in Dresden.

Die Dresdner Altstadt mit dem Theaterplatz und der Semperoper.
Die Dresdner Altstadt mit dem Theaterplatz und der Semperoper.  © Jan Woitas/dpa

Update, 12. Mai, 19.23 Uhr: Verwaltungsgericht bestätigt Demo-Verbot für "Querdenker" in Dresden

Das Verbot einer für den kommenden Samstag angemeldeten Demonstration der Initiative "Querdenken 351" in Dresden ist rechtens.

Das Verwaltungsgericht bestätigte am Mittwoch die Maßnahme der Stadt, wie ein Sprecher am Abend mitteilte (Az. 6 L 351/21). Ein gerichtlicher Eilantrag des Versammlungsanmelders sei abgelehnt worden.

Das Verbot sei wegen des anhaltend hohen Corona-Infektionsgeschehens in Dresden und in Sachsen gerechtfertigt, teilte das Gericht weiter mit. Nach Angaben der Stadt war eine "Querdenken"-Kundgebung mit mindestens 3000 Teilnehmern am Königsufer gegenüber der Altstadt angemeldet worden.

Als Alternative wären zudem Versammlungen auf drei großen Plätzen in der Innenstadt mit jeweils 1000 Teilnehmern beantragt worden. Das von der Stadt verhängte Verbot gilt für alle diese Veranstaltungen. Auch das Verbot der Ersatzversammlungen sei rechtlich nicht zu beanstanden, so die Richter.

Bilder wie diese vom 13. März sollen sich in Dresden nicht wiederholen.
Bilder wie diese vom 13. März sollen sich in Dresden nicht wiederholen.  © Eric Münch

Update, 12. Mai, 12.10 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Dresden

Die Stadt Dresden meldete am Dienstag 125 Neuinfektionen, jedoch keine weiteren Todesfälle.

Insgesamt gab es damit in der sächsischen Hauptstadt 29.620 Corona-Erkrankungen und 1.386 Sterbefälle seit Beginn der Pandemie. 15 weitere infizierte Personen wurde ins Krankenhaus eingewiesen, 152 weitere Patienten gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt laut RKI auf 92,2 (Vortag: 97,2) an. Laut Angaben der Stadt Dresden liegt die Inzidenz derzeit bei 104 (Vortag: 116,4).

Update, 12. Mai, 12 Uhr: "Walk of Care": Pflegekräfte gehen auf die Straße

Passend zum "Tag der Pflege" sind mehrere Aktionen geplant.

Auf dem Altmarkt findet ab 16 Uhr ein "Sleep-in" statt, bei dem sich Teilnehmer der Veranstaltung auf die Pflastersteine legen, um damit zu zeigen, wie wenig Zeit und Ruhe Pflegekräften in ihrem Beruf zugestanden wird.

Einen "Walk of Care" – einem Marsch für die Pflege – haben mehrere Bündnisse für den Nachmittag an der Ecke Blasewitzer Straße/Fetscherstraße direkt vor dem Uniklinikum organisiert.

Update, 11. Mai, 7 Uhr: Corona- und Holz-Krise: Zukunft-Sorgen für Dresdens Handwerker

Es heißt "Handwerk hat goldenen Boden". In Dresden werden die Aussichten jedoch zunehmend trüb. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Handwerkskammer unter den knapp 3400 Handwerksbetrieben der Stadt. Mehr Infos hier: Corona- und Holz-Krise: Zukunft-Sorgen für Dresdens Handwerker.

Update, 11. Mai, 18.52 Uhr: Mehr Schulen und Kitas in Sachsen öffnen

In Sachsen können an diesem Mittwoch wegen sinkender Infektionszahlen weitere Schulen und Kitas öffnen.

So dürfen etwa im Vogtland erstmals seit Monaten die Kinder in festen Gruppen wieder in die Kitas, Schulkinder werden im Wechselmodell unterrichtet.

Der Vogtland galt lange als Corona-Hotspot, weshalb die Einrichtungen seit dem 1. März geschlossen waren. Am Dienstag lag der Inzidenzwert bei 142,5.

"Die Entwicklung des Infektionsgeschehens im Vogtlandkreis ist erfreulich", betonte Landrat Rolf Keil (66, CDU). Die Strategie aus großangelegter Testung, Impfungen auch außerhalb der Priorisierungsgruppen sowie die Corona-Maßnahmen zeigten Wirkung.

Auch in Nordsachsen öffnen Kitas und Schulen unter Auflagen am Mittwoch. Mit einer Inzidenz von 149,2 liegt der Kreis ebenfalls unter der von der Bundesnotbremse für den Schul- und Kitabetrieb vorgesehenen kritischen Grenze von 165.

Schülerinnen und Schüler einer Grundschule sitzen mit Abstand in ihrem Klassenraum. In Sachsen können an diesem Mittwoch wegen sinkender Infektionszahlen weitere Schulen und Kitas öffnen.
Schülerinnen und Schüler einer Grundschule sitzen mit Abstand in ihrem Klassenraum. In Sachsen können an diesem Mittwoch wegen sinkender Infektionszahlen weitere Schulen und Kitas öffnen.  © Marcel Kusch/dpa

Update, 11. Mai, 17.26 Uhr: Sachsen will mehr Tempo im Hotspot Erzgebirge

Sachsen will im derzeitigen Corona-Hotspot Erzgebirge beim Impfen mehr Tempo machen und damit die Infektionszahlen senken.

Dafür sollen von Mittwoch an die Öffnungszeiten des Impfzentrums in Annaberg-Buchholz bis Mitternacht ausgedehnt werden, kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) am Dienstagnachmittag an. Dem Impfzentrum sollen für Abendtermine zusätzliche Impfdosen zur Verfügung gestellt werden - unter anderem sind dafür 2800 Dosen des Präparates Moderna vorgesehen.

Das Erzgebirge gilt mit einer Wocheninzidenz von derzeit 279,7 als Hotspot in Sachsen - bundesweit belegt die Region den dritten Negativ-Rang. Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) rief die Menschen im Erzgebirge auf, sich impfen zu lassen und dafür jeden Impfstoff zu nutzen, der angeboten werde.

Update, 11. Mai, 15.54 Uhr: Polizei will wegen Querdenkern Dynamo-Spiel verschieben

Das ist eine schräge Nummer: Nach Stand der Dinge wird die Aufstiegspartie von Dynamo Dresden gegen Türkgücü München um einen Tag auf Sonntag verschoben.

Der Grund sind mehrere Querdenker-Demos am Sonnabend in Dresden, die eigentlich alle verboten sind. Mehr dazu im TAG24-Artikel Wegen Querdenkern! Polizei will Dynamo-Aufstieg verschieben.

Titelfoto: Robert Michael/dpa

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